NSK
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Das Pendelkugellager 1204 C3 von NSK mit den Maßen 20x47x14 mm gleicht Wellendurchbiegungen aus und bietet vergrößerte radiale Lagerluft.
Das Pendelkugellager 1204 C3 ist ein zweireihiges Wälzlager, das Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb ausgleicht. Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring stellen sich die beiden Kugelkränze winkelbeweglich ein. Dieses Modell von NSK verfügt über eine zylindrische Bohrung von 20 mm, einen Außendurchmesser von 47 mm sowie eine Breite von 14 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), entspricht die Laufgenauigkeit der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Die offene Bauweise ermöglicht eine individuelle Schmierstoffwahl.
Das zweireihige Lager kommt bei Lagerungsanordnungen zum Einsatz, bei denen elastische Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Gehäusebohrungen auftreten. Es nimmt vorrangig radiale Belastungen sowie geringe axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die winkelbewegliche Konstruktion wirkt zwängenden Zusatzkräften bei Durchbiegungen entgegen und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf der Welle.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum wirkt einem Verspannen der Wälzkörper entgegen, falls Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungssitze das Betriebsspiel verengen. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig ist das Lager für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Durch die offene Bauart lässt sich der Schmierstoff für die jeweilige Anwendung frei wählen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 47 mm und eine Breite von 14 mm. Diese Hauptabmessungen folgen genormten Werten und ermöglichen einen direkten Austausch in bestehenden Baugruppen. NSK fertigt das zweireihige Pendelkugellager mit einem Innenring in Standardausführung aus 100Cr6-Wälzlagerstahl.
Der Zusatz C3 signalisiert eine vergrößerte radiale Lagerluft über dem Standardbereich. Diese Ausführung wählen Konstrukteure, wenn thermische Dehnungen der Welle oder feste Passungssitze das Betriebsspiel im Lauf einengen. Dadurch läuft das Wälzlager auch bei Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring reibungsarm.
Der Außenring des Lagers verfügt über eine durchgehende sphärische Hohlkugellaufbahn, auf der sich beide Kugelreihen frei bewegen. Tritt eine Schiefstellung der Welle gegenüber dem Lagergehäuse auf, schwenkt die Kugeleinheit im Außenring mit. Diese Eigenart verhindert schädliche Kantenspannungen und schont benachbarte Maschinenkomponenten.
Da dieses NSK-Lager offen und ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, lässt sich das Schmiermittel auf die jeweilige Betriebsumgebung anpassen. Bei kontinuierlicher Schmierung eignen sich Industrieöle, während Schmierfette für Gehäuse mit Nachschmierintervallen gebräuchlich sind. Zu beachten ist der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
In diesem Modell führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper auf ihren zwei Laufbahnen. Stahlblechkäfige zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht sowie gute Temperaturstabilität aus. Sie widerstehen Stoßbelastungen und unterstützen den Einsatz über das gesamte Temperaturfenster von -30 bis +150 Grad Celsius.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Dies ist die herkömmliche Normaltoleranz für industrielle Anwendungen, die Maßgenauigkeit und Rundlauf für universelle Aufgaben im Maschinenbau abdeckt. Zusammen mit dem Wälzlagerstahl 100Cr6 bildet dies eine solide Grundlage für den anspruchsvollen Einsatz.
NSK Deutschland GmbH
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