KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,27 € | 62,25 € |
| 30 | 6,55 € | 58,98 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 2309 KMG von JTEKT-KOYO mit den Abmessungen 45x100x36 mm dient dem Ausgleich von Schiefstellungen und Fluchtungsfehlern.
Das Pendelkugellager 2309 KMG ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring. Diese Bauform gleicht Fluchtungsfehler und elastische Durchbiegungen zwischen Innen- und Außenring selbsttätig aus. Als offenes Lager konzipiert, erfolgt die Versorgung mit Schmierstoff unmittelbar über die Gehäusekonstruktion. Der Polyamidkäfig führt die Wälzkörper und ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt.
Dieses zweireihige Lager ist für Anwendungen gedacht, bei denen Fluchtungsfehler zwischen den Lagerstellen auftreten oder Wellen unter Betriebsbelastung elastisch nachgeben. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn stellen sich die Kugelreihen winkelbeweglich ein, sodass Kantenspannungen vermieden werden. Der Einsatz erfolgt vorwiegend bei langen Wellenführungen im Maschinenbau, die neben Radialkräften auch fertigungs- oder lastbedingte Winkelversätze ausgleichen müssen.
Die kegelige Innenringbohrung im Verhältnis 1:12 erlaubt die Montage direkt auf einem kegeligen Wellenzapfen oder mithilfe einer passenden Spannhülse auf zylindrischen Wellen. Über das axiale Verschieben während des Einbaus lässt sich die normale Radiallagerluft bedarfsgerecht einstellen. Der Käfig aus Polyamid zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus und ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad geeignet. Als offene Bauform erfordert das Lager eine externe Abdichtung gegen Schmutzpartikel.
Ein zweireihiger Aufbau mit hohlkugeliger Außenringlaufbahn ermöglicht den selbsttätigen Ausgleich von Winkelfehlern zwischen Welle und Gehäuse. Die Ausführung 2309 KMG verfügt über eine kegelige Bohrung (1:12) bei den Abmessungen 45 mm Innen-, 100 mm Außen- und 36 mm Breite. Ein Käfig aus Polyamid führt die beiden Kugelreihen.
Mit einem Kegelverhältnis von 1:12 ermöglicht die Innenringbohrung eine feste Montage auf kegeligen Lagersitzen oder zylindrischen Wellen mit Spannhülse. Über den axialen Verschiebeweg beim Aufpressen lässt sich die verbleibende Radiallagerluft exakt justieren, wodurch der Innenring spielfrei auf dem Wellensitz fixiert werden kann.
Ausgelegt ist das Bauteil für Temperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius. Dieser Rahmen wird durch den Polyamidkäfig und den Wälzlagerstahl 100Cr6 bestimmt. Bei Einsätzen nahe den Grenztemperaturen kommt es auf eine passende Wahl des externen Schmierstoffs an, um eine dauerhafte Funktion zu unterstützen.
Ohne integrierte Dichtscheiben gefertigt, gelangt Schmierfett oder Schmieröl bei dieser offenen Bauform direkt an Kugeln und Laufbahnen. Eine externe Abdichtung im Gehäuse ist dabei erforderlich, um den Austritt von Schmiermittel sowie das Eindringen von Fremdkörpern oder Feuchtigkeit in die Lagerstelle zu verhindern.
Diese Einstufung definiert die grundlegende Standard-Toleranzklasse für Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten wie Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf. Sie deckt die Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab und gestattet eine wirtschaftliche Fertigung der umgebenden Wellen- und Gehäusepassungen.
Ein Käfig aus Polyamid führt die Kugeln beider Reihen. Das Material zeichnet sich durch ein geringes Gewicht und elastische Eigenschaften aus, was zu ruhigem Lauf beiträgt. Der Werkstoff bleibt innerhalb des vorgesehenen Temperaturbereichs von -20 bis +120 Grad formstabil.