KOYO
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Das Pendelkugellager 2211 KC3MG mit den Maßen 55 x 100 x 25 mm gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt radiale Belastungen auf.
Das zweireihige Pendelkugellager 2211 KC3MG eignet sich für Wellenlagerungen, bei denen Gehäusefluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen auftreten. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn stellen sich die beiden Kugelreihen im Betrieb selbsttätig ein. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), dient das Lager von JTEKT-KOYO als Konstruktionselement für industrielle Antriebe und Getriebe.
Dieses Lager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse konstruktiv bedingt auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich bei Konstruktionen mit langen Wellensträngen oder voneinander getrennten Lagergehäusen. Die offene Bauform ermöglicht den direkten Schmierstoffzutritt im Gehäuse. Dank des Polyamidkäfigs arbeitet das Wälzlager in einem Bereich von -20 bis +120 Grad Celsius laufruhig.
Die konische Bohrung mit dem Kegel 1:12 erlaubt die Montage direkt auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf zylindrischen Wellen. Bei der Befestigung wird der Innenring axial aufgeschoben, wodurch sich das Lagerspiel gezielt einstellt. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 kompensiert dieses Aufweiten des Innenrings beim Einbau und schafft zusätzliche Reserven bei betriebsbedingten Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring.
Ein zweireihiges Pendelkugellager mit hohlkugeliger Außenringlaufbahn, das Winkelfehler zwischen Innen- und Außenring selbsttätig ausgleicht. Das Modell verfügt über eine konische Bohrung mit 55 mm Durchmesser, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 25 mm und nutzt einen leichten Polyamidkäfig.
Der kegelige Innenring mit dem Steigungsverhältnis 1:12 dient der Befestigung auf kegeligen Wellenzapfen oder Standard-Spannhülsen. Durch das axiale Verschieben des Lagers auf dem Sitz lässt sich die radiale Restlagerluft während der Montage exakt justieren und an die Betriebsbedingungen anpassen.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum ist bei der Montage auf kegeligen Sitzen erforderlich, da sich der Innenring beim Festziehen elastisch weitet. Zudem verringert er das Risiko eines Klemmens der Wälzkörper bei thermischer Ausdehnung der Welle.
Das Wälzlager ist für einen Dauerbetrieb zwischen -20 und +120 Grad Celsius ausgelegt. Dieser Bereich wird maßgeblich durch den verbauten Polyamidkäfig bestimmt, der bei diesen Betriebstemperaturen formstabil bleibt und ein geräuscharmes Laufverhalten der Kugeln unterstützt.
Da dieses Pendelkugellager ohne integrierte Dichtscheiben geliefert wird, erfolgt die Schmierung über den Schmierstoffkreislauf des umgebenden Gehäuses. Je nach Drehzahl und Konstruktion kommen Fette oder Öle zum Einsatz, während externe Gehäusedichtungen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit begrenzen.
Das Modell ist in der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Fertigungsgenauigkeit deckt die üblichen Anforderungen im allgemeinen Industrie- und Maschinenbau an Maßhaltigkeit sowie Rundlauf vollständig ab.