SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 10,26 € | 195,00 € |
| 20 | 20,53 € | 184,73 € |
Das Pendelkugellager 2313 von SKF gleicht mit zwei Kugelreihen Schiefstellungen aus und nimmt radiale Belastungen im Baumaß 65x140x48 mm auf.
Das Pendelkugellager 2313 von SKF ist ein zweireihiges Wälzlager aus 100Cr6-Wälzlagerstahl, ausgelegt für Rotationsbewegungen bei statischen oder dynamischen Fluchtungsfehlern. Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring kann sich das Lager im laufenden Betrieb winklig einstellen. Mit einem Innendurchmesser von 65 mm, 140 mm Außendurchmesser und einer Breite von 48 mm nimmt diese Lagerreihe radiale Lasten auf. Das Wälzlager wird in der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 gefertigt und verfügt über eine normale Radiallagerluft für gebräuchliche Passungsverhältnisse im Maschinenbau.
Bei Konstruktionen mit großen Lagerabständen oder nachgiebigen Gehäusestrukturen führen mechanische Belastungen häufig zu Durchbiegungen der rotierenden Welle. Das zweireihige Pendelkugellager gleicht solche winkeligen Abweichungen zwischen Welle und Gehäusebohrung ohne zusätzliche Zwangskräfte aus. Die Wälzkörper rollen ungehindert auf der sphärischen Außenringbahn ab, wodurch schädliche Kantenspannungen vermieden werden. Diese Eigenschaft unterstützt einen gleichmäßigen Lauf in Maschinen und Antriebsanlagen, bei denen Fluchtungsfehler konstruktionsbedingt nicht vollständig ausgeschlossen werden können. Der zylindrische Innenring ermöglicht dabei eine direkte Montage auf die Welle.
In der offenen Bauform wird das Pendelkugellager 2313 ohne integrierte Dichtungen geliefert. Dies erlaubt es, die Schmierungsart mit Schmierfett oder Schmieröl gezielt auf die jeweiligen Betriebsanforderungen und Umlaufgeschwindigkeiten abzustimmen. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf definiertem Abstand und minimiert die Reibung zwischen den Wälzkörpern. Zusammen mit den Lagerringen aus Standard-Wälzlagerstahl ist das Lager für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Bei offenen Lagern sollte die Gehäuseumgebung konstruktiv abgedichtet sein, damit keine Fremdpartikel oder Feuchtigkeit in die Laufbahnen gelangen.
Zwei Kugelreihen rollen in rillenförmigen Bahnen des Innenrings und nutzen eine durchgehende hohlkugelige Außenringlaufbahn. Dieser Aufbau erlaubt es dem Innenring samt Kugelkränzen, sich innerhalb des Gehäuses zu neigen. Das Lager kompensiert Wellendurchbiegungen sowie Fluchtungsfehler zwischen den Lagerstellen selbsttätig und mindert schädliche Kantenspannungen im Wälzkörperkontakt.
Dieses zweireihige Lager verfügt über eine zylindrische Bohrung von 65 mm für den Wellensitz. Der Außendurchmesser beträgt 140 mm bei einer Bauhöhe beziehungsweise Breite von 48 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), entspricht die Lauf- und Maßgenauigkeit der Standard-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Die offene Bauart verzichtet auf feste Dichtscheiben, wodurch Schmierfette oder Öle direkt an die Wälzkörper gelangen können. Konstrukteure integrieren solche Lager bevorzugt in Gehäuse mit eigener Dichtung oder in zirkulierende Ölkreisläufe. Zudem erzeugt das offene Design minimale Reibung, was für Anwendungen mit hohen Anforderungen an Leichtlauf von Vorteil ist.
Normale Lagerluft (auch als CN bezeichnet) kennzeichnet das werkseitige Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Dieser Spielraum federt temperaturbedingte Ausdehnungen der Welle sowie die leichte Verengung beim Aufpressen des Innenrings ab. Für gewöhnliche Passungen und Standard-Betriebstemperaturen stellt diese Lagerluftklasse das ausgewogene Verhältnis zwischen Führungsgenauigkeit und Leichtgängigkeit her.
Das Pendelkugellager 2313 ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius freigegeben. Sowohl die Ringe aus 100Cr6-Wälzlagerstahl als auch der gepresste Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre mechanische Formstabilität. Achten Sie bei der Inbetriebnahme darauf, dass auch der gewählte Schmierstoff diesen Temperaturrahmen vollständig abdeckt.
Der Käfig aus Stahlblech hält die beiden Reihen von Wälzkörpern auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung. Das verringert die innere Reibung und die Wärmeentwicklung während des Umlaufs. Gegenüber Kunststoffkäfigen widersteht die Stahlausführung chemischen Einflüssen mineralischer Schmierstoffe und bietet hohe mechanische Festigkeit über den gesamten zulässigen Temperaturbereich.
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