SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 43,57 € | 827,89 € |
| 3 | 87,16 € | 784,30 € |
Das Pendelkugellager 1226 M von SKF gleicht durch seine hohlkugelige Außenring-Laufbahn Fluchtungsfehler aus und misst 130x230x46 mm.
Das zweireihige Pendelkugellager 1226 M von SKF dient der Aufnahme radialer Belastungen bei gleichzeitiger Kompensation von Wellendurchbiegungen oder Schiefstellungen. Durch die sphärische Laufbahn im Außenring stellen sich die beiden Kugelreihen winklig ein, ohne die Reibung unnötig zu erhöhen. Dieses Modell besitzt eine zylindrische Standardbohrung mit 130 mm Durchmesser und besteht aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in normaler Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Das Pendellager findet vor allem dort Verwendung, wo elastische Wellen zu Durchbiegungen neigen oder Fluchtungsfehler zwischen Lagerstellen auftreten. Die zweireihige Wälzkörperanordnung verteilt auftretende Radialkräfte auf beide Kugelkränze. Der Einsatz empfiehlt sich insbesondere bei Konstruktionen mit getrennten Gehäusen oder größeren Lagerabständen.
Weil der Innenring zwei getrennte Laufrillen aufweist, führt er die Wälzkörper stabil. Statische Fluchtungsfehler bei der Montage gleicht das System ebenso aus wie dynamische Winkelfehler während des laufenden Betriebs.
Der Messingkäfig führt die Wälzkörper bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen zuverlässig und weist eine hohe Festigkeit gegenüber Erschütterungen auf. Der Werkstoff Messing widersteht Stoßbelastungen sowie erhöhten Betriebstemperaturen. Zusammen mit dem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad deckt das Lager thermisch wie mechanisch beanspruchte Industrieanwendungen ab.
Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, lässt sich das Schmiermittel flexibel auf die Einsatzbedingungen anpassen. Externe Dichtungen am Gehäuse schützen das Bauteil vor dem Eindringen von Verunreinigungen.
Das Lager verfügt über eine zylindrische Bohrung von 130 mm, einen Außendurchmesser von 230 mm und eine Baubreite von 46 mm. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen für Wälzlager und definieren die passenden Anschlusssitze für Welle und Gehäuse.
Messingkäfige bieten eine ausgeprägte mechanische Stabilität bei Vibrationen und Stoßbeanspruchungen. Der Käfig hält die Kugeln auf definiertem Abstand und eignet sich für den Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad in Industrieantrieben.
Normale Radiallagerluft beschreibt den werksseitig definierten radialen Spielraum der Kugeln zwischen den Laufbahnen vor dem Einbau. Diese Lagerluft ist für Standardpassungen sowie übliche Betriebstemperaturen ohne extreme thermische Ausdehnung der Welle ausgelegt.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine werkseitigen Dichtscheiben und ist ungefüllt. Je nach Anforderung und Drehzahl erfolgt die Schmierung mit Öl oder Fett. Der Schmierstoff wird bei der Montage oder über ein Gehäuseschmiersystem eingebracht.
Die Innenfläche des Außenrings ist als durchgehende Hohlkugelfläche ausgeführt. Dadurch können die beiden Kugelreihen samt Innenring innerhalb konstruktiver Grenzen im Außenring schwenken. Dies trägt dazu bei, Kantenpressungen bei Fluchtungsfehlern oder Wellendurchbiegungen zu vermeiden.
Lagerringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser durchgehärtete Stahl bietet Verschleißfestigkeit sowie Formstabilität und deckt den Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad bei Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 ab.
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