NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,96 € | 170,54 € |
| 20 | 17,95 € | 161,55 € |
Das Pendelkugellager 2313 KC3 von NSK gleicht Fluchtungsfehler aus und bietet mit 65x140x48 mm sowie konischer Bohrung hohe radiale Tragfähigkeit.
Das zweireihige Pendelkugellager 2313 KC3 zeichnet sich durch seine hohlkugelige Außenring-Laufbahn aus. Diese Konstruktion erlaubt Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring, wodurch Durchbiegungen von Wellen oder Fluchtungsfehler im Gehäuse betriebssicher kompensiert werden. Als offenes Wälzlager aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl ist das Lager für öl- oder fettgeschmierte Industrieanwendungen ausgelegt. Der Stahlblechkäfig führt die beiden Kugelreihen bei Temperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius.
Das Pendelkugellager 2313 KC3 kommt vor allem bei langen Wellenkonstruktionen und geteilten Stehlagergehäusen zum Einsatz, bei denen Fluchtungsfehler oder elastische Wellendurchbiegungen auftreten können. Durch die pendelnde Eigenschaft verhindert das Lager punktuelle Kantenpressungen an den Wälzkörpern. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenlagerungen, die mittlere bis hohe Drehzahlen mit kontinuierlichen Radiallasten kombinieren.
Die Ausführung mit dem Nachsetzzeichen K besitzt eine konische Bohrung im Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform ermöglicht eine Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe passender Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 ist dabei gezielt auf diese Montageart abgestimmt: Durch das axiale Aufpressen des Innenrings verringert sich das radiale Spiel, sodass im Betrieb das vorgesehene Betriebsspiel erhalten bleibt.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 65 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm und eine Breite von 48 mm. Diese Abmessungen der Baureihe 23 bieten durch das zweireihige Kugelpaket eine höhere Tragfähigkeit im Vergleich zu schmaleren Pendellager-Baureihen.
Das Nachsetzzeichen setzt sich aus zwei Merkmalen zusammen: Das K kennzeichnet eine konische Bohrung mit dem Standardkegel 1:12 zur Montage mit Spannhülse oder auf Kegelwellen. Das Kürzel C3 weist auf eine werkseitig vergrößerte Radiallagerluft hin, die den montagebedingten Luftverlust beim radialen Festspannen ausgleicht.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dichtscheiben. Sie eignen sich für Einbaustellen, an denen die Abdichtung extern über Gehäusedichtungen erfolgt oder das Lager direkt im Ölbad läuft. Zudem erlaubt die offene Bauform ein gezieltes Nachschmieren und die flexible Wahl des eingesetzten Schmierstoffs.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Sowohl der verbaute Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität und Festigkeit, vorausgesetzt, der verwendete Schmierstoff deckt diese Betriebstemperaturen ab.
Das Wälzlager ist in der Normaltoleranz P0 beziehungsweise PN gefertigt, was im US-Standard der Klasse ABEC 1 entspricht. Diese Standard-Genauigkeitsklasse bietet für den regulären Industrie- und Maschinenbau eine bewährte Maßhaltigkeit und deckt die typischen Passungsanforderungen an Welle und Gehäuse ab.
Die Montage erfolgt typischerweise mittels Spannhülse auf einer glatten Welle oder direkt auf einem kegelig geschliffenen Wellenzapfen. Beim Aufschieben weitet sich der Innenring auf, wodurch sich die Radialluft messbar verringert. Die verbleibende Restluft nach dem Verschieben dient als Prüfmaß für den Festsitz.
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