FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 7,93 € | 150,59 € |
| 20 | 15,85 € | 142,67 € |
Das Pendelkugellager 1218 -K-TVH von FAG bietet mit 90x160x30 mm und kegeliger Bohrung zuverlässigen Ausgleich von Wellendurchbiegungen im industriellen Einsatz.
Das Pendelkugellager 1218 -K-TVH von FAG Wälzlager ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Es besitzt eine gemeinsame hohlkugelige Außenring-Laufbahn, wodurch sich Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen während des Betriebs selbsttätig ausgleichen lassen. Mit den Abmessungen 90 mm Bohrung, 160 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite eignet sich dieses Lager für anspruchsvolle Industrieanwendungen, bei denen winklige Verlagerungen zwischen Welle und Gehäuse auftreten können.
Das Pendelkugellager 1218 -K-TVH bewährt sich in Anlagen, bei denen lange Wellen oder elastische Gehäusekonstruktionen zu Schiefstellungen führen. Typische Einsatzbereiche finden sich bei langen Wellensträngen im allgemeinen Maschinenbau. Das Lager nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und kompensiert geometrische Fluchtungsabweichungen der Lagerstellen. Die Fertigung aus 100Cr6-Stahl unterstützt dabei eine hohe Formstabilität unter kontinuierlicher mechanischer Beanspruchung.
Die kegelige Bohrung des Lagers ermöglicht die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Über den axialen Verschiebeweg stellen Monteure das verbleibende Betriebsspiel kontrolliert ein. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), was standardisierte Passmaße sichert. Für einen störungsfreien Lauf empfiehlt sich die sorgfältige Abstimmung von Lagersitz, Wellenpassung und passender Schmierstoffzufuhr auf die jeweilige Betriebsumgebung.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Breite von 30 mm auf. Es verfügt über eine kegelige Bohrung, die eine feste Befestigung auf abgestimmten Wellenzapfen oder Hülsen erlaubt. Die Fertigung erfolgt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6.
Eine gemeinsame sphärische Laufbahn im Außenring erlaubt den beiden Kugelreihen ein freies Einpendeln. Dadurch gleicht die Konstruktion Fluchtungsfehler zwischen Innen- und Außenring dynamisch aus. Wellendurchbiegungen unter Last führen somit nicht zu vorzeitigen Kantenläufern oder punktuellen Überlastungen der Wälzkörperlaufbahnen.
P0 beziehungsweise PN bezeichnet die Normaltoleranz nach internationalen Standards und entspricht der Einstufung ABEC 1. Diese Toleranzklasse definiert die Maß- und Laufgenauigkeit der Ringe für den industriellen Standard. Sie deckt die Anforderungen der meisten Maschinenkonstruktionen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau vollkommen ab.
Eine zylindrische Bohrung wird direkt mit Passsitz auf eine entsprechend bearbeitete Welle geschoben. Die kegelige Bohrung mit dem Kennzeichen K erfordert dagegen einen kegeligen Wellensitz oder eine Spannhülse. Dadurch lässt sich das Lagerspiel während des Aufpressens über die axiale Verschiebung exakt einstellen und die spätere Demontage vereinfachen.
Ringe und Wälzkörper sind aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Dieser chromlegierte Stahl zeichnet sich durch hohe Härte, gute Verschleißfestigkeit und ausgeprägte Formbeständigkeit aus. Er bietet eine belastbare Grundlage für den anspruchsvollen Einsatz bei mittleren bis schweren mechanischen Beanspruchungen.
Diese Lagerbauform nimmt in erster Linie Radialkräfte auf. Durch die beiden Kugelreihen stützt das Lager zusätzlich moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen ab. Für vorherrschende oder reine Axialbelastungen ist dieser Lagertyp hingegen nicht ausgelegt, weshalb dort spezialisierte Axial-Wälzlager zum Einsatz kommen.
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