NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 18,94 € | 359,85 € |
| 5 | 37,89 € | 340,90 € |
Pendelkugellager 2219 von NSK mit 95 mm Bohrung: Das zweireihige Wälzlager gleicht Winkelfehler aus und eignet sich für anspruchsvolle Wellenlagerungen.
Das Pendelkugellager 2219 ist ein zweireihiges Wälzlager mit hohlkugeliger Außenringlaufbahn, das von NSK gefertigt wird. Mit den Hauptabmessungen von 95 mm Bohrungsdurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 43 mm Breite nimmt das Lager vor allem radiale Kräfte auf. Durch die sphärisch gewölbte Lauffläche im Außenring können sich Innenring und Kugelsatz im laufenden Betrieb schrägstellen. Das Bauteil besteht aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab.
Das Pendelkugellager 2219 gelangt vorrangig an Lagerstellen zum Einsatz, an denen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagergehäusen auftreten. Weil sich der Innenring mitsamt den beiden Kugelreihen im sphärischen Außenring frei einstellen kann, gleicht das Lager Schiefstellungen selbsttätig aus. Das mindert zusätzliche Kantenpressungen an den Wälzkörpern. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie an längeren Wellen, bei denen Gehäuseversatz oder elastische Biegungen kompensiert werden müssen.
Als offenes Lager besitzt das Pendelkugellager 2219 keine integrierten Dichtscheiben. Dadurch lässt sich das Schmiermittel je nach Betriebsanforderung frei wählen, verlangt jedoch eine bauseitige Gehäuseabdichtung gegen Schmutzpartikel. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper beider Kugelreihen auf Abstand und hält thermischen Belastungen im vorgegebenen Bereich stand. Das Lager besitzt eine zylindrische Standardbohrung, normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), was die Montage auf zylindrischen Wellensitzen unterstützt.
Mit einem Innendurchmesser von 95 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm sowie einer Breite von 43 mm entspricht das Pendelkugellager 2219 den genormten Hauptabmessungen. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz sowie die Gehäusebohrung, um einen passgenauen Sitz des Lagers zu erreichen.
Der Außenring des Lagers besitzt eine durchgehende, hohlkugelige Laufbahn für beide Kugelreihen. Bei Durchbiegungen der Welle oder Fluchtungsfehlern zwischen den Lagerstellen kann sich der Innenring zusammen mit dem Kugelsatz im Außenring neigen. Dadurch gleicht das Wälzlager Winkelfehler dynamisch aus, ohne dass es zu unzulässigen Kantenbelastungen auf den Laufbahnen kommt.
Die offene Bauform ohne integrierte Dichtungen ermöglicht eine flexible Schmierstoffversorgung über das umgebende Lagergehäuse, beispielsweise durch ein Ölbad oder eine Fettschmierung. Schmierstoffe gelangen ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Allerdings müssen Sie die Lagerstelle durch externe Dichtungen im Gehäusedeckel vor eindringenden Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit schützen.
Der Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper beider Kugelreihen und hält sie in einem gleichmäßigen Abstand zueinander. Das verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander und senkt die Reibung im Betrieb. Zudem zeichnet sich der Werkstoff durch eine gute Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen sowie thermischen Einflüssen aus.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Diese Spanne wird durch die Maßstabilität des Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie des Stahlblechkäfigs bestimmt. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dessen Einsatzgrenzen den tatsächlich im Betrieb auftretenden Temperaturen entsprechen.
Die Toleranzklasse P0/PN, auch als ABEC 1 bezeichnet, steht für die genormte Standard-Genauigkeit von Wälzlagern. Sie legt die zulässigen Maß- und Lauftoleranzen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf fest. Für die meisten Industrieanwendungen im Maschinenbau bietet diese Präzisionsklasse eine völlig ausreichende Laufgenauigkeit.
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