ZEN
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Das Pendelkugellager 1218 von ZEN gleicht mit seiner hohlkugeligen Außenringlaufbahn Fluchtungsfehler aus und besitzt die Hauptabmessungen 90x160x30 mm.
Mit dem Pendelkugellager 1218 steht ein zweireihiges Wälzlager des Herstellers ZEN für anspruchsvolle Drehbewegungen bereit. Die Konstruktion besitzt eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring, wodurch sich Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehler im Betrieb selbsttätig ausgleichen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1, nimmt dieses Bauteil radiale Belastungen auf. Als offenes Lager ausgelegt, lässt es sich flexibel in bestehende Schmiersysteme integrieren.
Das Pendelkugellager 1218 gelangt vor allem dort zur Anwendung, wo lange Wellen zu Durchbiegungen neigen oder Fluchtungsfehler zwischen Gehäusebohrungen auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenlagerungen mit statischen oder dynamischen Schiefstellungen. Da das Wälzlager zweireihig ausgeführt ist, führt es die Welle stabil und kompensiert Winkelfehler ohne unzulässig hohe Kantenpressung. Bei Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad arbeitet das Bauteil formbeständig.
Dieses Modell besitzt einen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper auf Abstand hält und für eine gleichmäßige Lastverteilung sorgt. Durch die normale Radiallagerluft eignet sich das Lager für Standard-Passungsverhältnisse und herkömmliche thermische Betriebsbedingungen. Weil das Lager offen ausgeführt ist, benötigt die Lagerstelle eine externe Abdichtung zum Schutz vor Verunreinigungen. Zudem stimmen Anwender Schmiermittel wie Öl oder Fett individuell auf die jeweilige Betriebsumgebung ab.
Die Maße betragen 90 mm Bohrungsdurchmesser, 160 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen eine passgenaue Integration auf zylindrischen Wellen und in entsprechenden Gehäusebohrungen im allgemeinen Maschinenbau.
Der Außenring des zweireihigen Lagers verfügt über eine durchgehende sphärische Hohlkugellaufbahn. Die beiden Kugelreihen des Innenrings können sich frei innerhalb dieser Kalotte bewegen. Dadurch stellt sich das Lager bei Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern der Lagergehäuse stufenlos ein, ohne dass übermäßige Kantenpressung an den Wälzkörpern entsteht.
Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine flexible Schmierstoffversorgung über externe Schmierstoffkreisläufe oder Gehäusefettungen. Zugleich erzeugt das Lager im Betrieb kein zusätzliches Reibungsmoment durch schleifende Dichtelemente. Um eindringenden Schmutz und Feuchtigkeit abzuhalten, sollte die Lagerstelle im Gehäuse über externe Dichtungen geschützt werden.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Sowohl die Ringe aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Maßhaltigkeit. Bei der Auslegung ist zu beachten, dass auch der eingesetzte Schmierstoff für diese Temperaturspanne freigegeben ist.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das herstellerseitige Standardspiel zwischen Innenring, Außenring und den Wälzkörpern im nicht eingebauten Zustand. Nach dem Aufpressen auf die Welle verringert sich dieses Spiel konstruktionsbedingt durch die Aufweitung des Innenrings. Die Standardluft trägt dazu bei, dass das Bauteil unter üblichen Betriebsbedingungen reibungsarm läuft.
Die Lagerringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Druck- und Verschleißfestigkeit aufweist. Der Käfig zur Kugelteilung ist aus geformtem Stahlblech gefertigt. Diese Materialkombination unterstützt eine stabile Führung der Wälzkörper auch bei dynamischen Belastungen und Schwingungen im Betrieb.
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