NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,54 € | 29,14 € |
| 35 | 3,07 € | 27,61 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 2304 von NSK gleicht Fluchtungsfehler eigenständig aus und nimmt radiale Belastungen bei 20 mm Wellendurchmesser im Betrieb auf.
Dieses Pendelkugellager 2304 von NSK ist ein zweireihiges Wälzlager mit hohlkugeliger Laufbahn im Außenring. Durch dieses Konstruktionsprinzip pendelt das Kugellager Winkelfehler sowie Durchbiegungen der Welle eigenständig aus. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit zylindrischer Bohrung in Standardausführung, bietet das Lager maßhaltige Laufeigenschaften nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 für viele industrielle Anwendungen.
Konstrukteure wählen das Pendelkugellager 2304 vor allem für Wellenlagerungen, bei denen Fluchtungsfehler zwischen den Gehäusen oder elastische Wellendurchbiegungen auftreten. Das Bauteil führt rotierende Achsen und gleicht statische sowie dynamische Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring aus. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau bei langen Wellen oder Konstruktionen mit fertigungsbedingten Montageungenauigkeiten, um zusätzliche Kantenbelastungen zu vermeiden.
Als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt diese Ausführung eine freie Wahl des geeigneten Schmierstoffs. Das Lager lässt sich direkt in vorhandene Ölkreisläufe einbinden oder über das Gehäuse mit passendem Wälzlagerfett schmieren. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper beider Kugelreihen und unterstützt einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +150 Grad Celsius. Die normale Radiallagerluft trägt dazu bei, das notwendige Betriebsspiel bei standardmäßigen Betriebstemperaturen zu erhalten.
Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 20 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm und eine Baubreite von 21 mm. Diese Abmessungen bestimmen den benötigten Einbauraum auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung für eine fachgerechte Konstruktion.
Die Innenfläche des Außenrings bildet eine zusammenhängende Hohlkugelfläche. Dadurch können sich der Innenring und die beiden Kugelreihen im laufenden Betrieb schräg stellen, ohne dass Klemmkräfte entstehen. Das Bauteil kompensiert fertigungsbedingte Fluchtungsfehler der Lagergehäuse oder elastische Biegungen langer Wellen ohne erhöhten Verschleiß.
Normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige innere Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Spiel ist so abgestimmt, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und bei üblichen Betriebstemperaturen ein leichter, reibungsarmer Lauf ohne unzulässige Vorspannung verbleibt.
Die offene Ausführung ohne Deck- oder Dichtscheiben ermöglicht die Schmierung über zentrale Schmiersysteme oder Tauchbäder im Gehäuse. Um das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit zu verhindern, erfordert die Lagerstelle externe Dichtungen wie Wellendichtringe, Filzstreifen oder Labyrinthdichtungen im umgebenden Maschinengehäuse.
Dank der Kombination aus formstabilem 100Cr6-Wälzlagerstahl und dem temperaturfesten Stahlblechkäfig deckt das Bauteil einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab. Entscheidend für den dauerhaften Betrieb an den Temperaturgrenzen ist die Wahl eines passenden Schmieröls oder Schmierfetts.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieses Material zeichnet sich durch hohe Härte und Ermüdungsfestigkeit aus, wodurch die Laufbahnen auch wechselnden radialen Belastungen standhalten. Der Kugelkäfig wird aus gestanztem Stahlblech gefertigt.
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