1317  K Pendelkugellager von NSK
1317  K Pendelkugellager von NSK

NSK

Pendelkugellager NSK 1317 K

Technische Daten
 
Innendurchmesser
85 mm
Außendurchmesser
180 mm
Breite
41 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Bohrung
konische Bohrung (1:12)
Innenring
Standardausführung
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
5 kg
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Pendelkugellager NSK 1317 K
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Pendelkugellager NSK 1317 K

Das Pendelkugellager 1317 K mit den Maßen 85x180x41 mm gleicht Fluchtungsfehler aus und wird auf konischen Lagersitzen montiert.

Das Pendelkugellager 1317 K von NSK ist ein zweireihiges Wälzlager mit hohlkugeliger Außenring-Laufbahn und einer konischen Bohrung im Verhältnis 1:12. Diese Konstruktion gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb selbsttätig aus. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, nimmt das Lager Radialkräfte sowie beidseitig geringe Axiallasten auf. Konstruktionen mit fertigungsbedingtem Fluchtungsfehler oder elastischen Wellendurchbiegungen nutzen diese ausgleichende Eigenschaft.

Wofür eignet sich das Pendelkugellager 1317 K in Industrieanwendungen?

Zweireihige Pendellager kommen vor allem dort zum Einsatz, wo sich Wellen unter Belastung elastisch durchbiegen oder Fluchtungsfehler zwischen getrennten Lagerstellen auftreten. Der Schwerpunkt liegt auf Lagerungsfällen mit langen Wellen und statischem oder dynamischem Fluchtungsfehler. Das offene Bauteil erfordert eine bauseitige Abdichtung im Gehäuseumfeld sowie eine geregelte Schmierstoffversorgung über geeignetes Schmierfett oder Schmieröl. Mit dem Käfig aus Stahlblech deckt das Wälzlager Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius ab.

Wann ist die konische Bohrung beim Pendelkugellager 1317 K vorteilhaft?

Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet die kegelige Bohrung mit dem Steigungsverhältnis 1:12. Diese Bauform vereinfacht die Befestigung auf abgestuften Wellen oder mit passenden Spann- und Abziehhülsen auf glatten Zylinderwellen. Beim axialen Aufschieben des Innenrings bestimmt die messbare Reduzierung der Radialluft den exakten Passungssitz der Lagerung auf dem Wellenzapfen. Das Lager ist in normaler Radiallagerluft sowie Toleranzklasse P0 ausgeführt. Für einen reibungsarmen Betrieb ist im laufenden Einsatz eine ausreichende Schmierstoffzufuhr vorzusehen.

Was zeichnet das Pendelkugellager 1317 K technisch aus?

Ein zweireihiges Pendellager gleicht Fluchtungsfehler aus, da die Außenring-Laufbahn hohlkugelig geformt ist. Das Modell 1317 K verfügt über eine konische Bohrung mit dem Kegel 1:12, besteht aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und besitzt einen Stahlblechkäfig. Es eignet sich für radiale Belastungen bei gleichzeitig auftretendem Winkelversatz der rotierenden Welle.

Welche Abmessungen besitzt das Lager 1317 K?

Dieses Wälzlager weist eine Innenbohrung von 85 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Gesamtbreite von 41 mm auf. Durch die konische Ausführung verjüngt sich die 85-mm-Bohrung nach dem Verhältnis 1:12. Diese Maße sind vor dem Einbau mit den Abmessungen des Lagersitzes oder der verwendeten Montagehülse abzugleichen.

Wie wird ein Lager mit konischer Bohrung montiert?

Die Montage erfolgt entweder direkt auf einen kegeligen Wellensitz oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf einer zylindrischen Welle. Über den axialen Verschiebeweg des Innenrings stellt der Monteur die gewünschte Passung her. Das Messen der verbleibenden radialen Lagerluft dient dabei als Kontrolle für den Passungssitz auf der Welle.

Welche Bedeutung hat die normale Lagerluft bei diesem Pendellager?

Die Kennzeichnung steht für die Standard-Radialluft im unmontierten Zustand. Beim Aufpressen des kegeligen Innenrings verringert sich dieses Spiel konstruktionsbedingt. Die verbleibende Betriebslagerluft trägt dazu bei, dass sich die Wälzkörper unter Wärmeeinfluss und elastischer Belastung frei abwälzen, ohne übermäßige Verspannungen zwischen Innen- und Außenring zu erzeugen.

Warum handelt es sich um ein offenes Wälzlager?

Offene Lager besitzen keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben an den Stirnseiten. Diese Bauart ermöglicht eine flexible Schmierstoffwahl mit Schmieröl oder Schmierfett direkt über das umgebende Maschinengehäuse. Gleichzeitig lassen sich offene Bauteile bei Wartungsarbeiten unkompliziert inspizieren. Zum Schutz vor Schmutzeintrag ist eine externe Gehäuseabdichtung vorzusehen.

In welchem Temperaturbereich lässt sich das Lager einsetzen?

Für dieses NSK-Wälzlager ist ein Temperatureinsatzbereich von -30 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Der Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl 100Cr6 sind für diesen Temperaturbereich ausgelegt. Der verwendete Schmierstoff sowie die Dichtelemente des Gehäuses sollten stets auf die herrschenden Betriebstemperaturen der Lagerstelle abgestimmt werden.

NSK Deutschland GmbH
Harkortstrasse 15, 40880 Ratingen, Germany
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