NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5% | 22,67 € |
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Das Pendelkugellager 1208 K von NACHI gleicht Winkelfehler aus und bietet mit 40x80x18 mm sowie konischer Bohrung flexible Montagemöglichkeiten.
Das Pendelkugellager 1208 K ist ein zweireihiges Wälzlager von NACHI aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring. Diese Bauform gleicht Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring im laufenden Betrieb aus. Das offene Lager verfügt über die Maße 40x80x18 mm, einen Stahlblechkäfig sowie normale Radiallagerluft. Der Einsatz empfiehlt sich vor allem dort, wo elastische Wellendurchbiegungen auftreten oder Fluchtungsfehler zwischen Lagersitzen kompensiert werden müssen.
Konstruktionen mit langen oder schlanken Wellen neigen bei Belastung zu Durchbiegungen, die starre Wälzlager übermäßig beanspruchen. Das zweireihige Pendelkugellager 1208 K nimmt radiale Kräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler dynamisch aus, ohne dass zusätzliche Kantenpressungen an den Laufbahnen entstehen. Mit seinem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad eignet sich das Lager für thermische Bedingungen in industriellen Wellenlagerungen. Als offene Ausführung ermöglicht es eine freie Schmierstoffwahl direkt im Gehäuse.
Die Ausführung mit dem Nachsetzzeichen K besitzt eine kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf zylindrischen Wellen mithilfe einer passenden Spannhülse oder direkt auf kegeligen Wellensitzen. Durch das kontrollierte axiale Aufschieben stellen Sie beim Einbau die verbleibende Radiallagerluft ein. Da dieses Wälzlager in der Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1) gefertigt wird, sollten Sie bei der Konstruktion auf eine abgestimmte Gehäuseabdichtung und passendes Schmierfett achten.
Zwei Kugelreihen und eine durchgehende hohlkugelige Laufbahn im Außenring ermöglichen dem Innenring samt Kugelsatz, sich im Außenring schrägzustellen. Dadurch gleicht das Lager Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen eigenständig aus, was vorzeitigem Verschleiß an den Wälzkörpern entgegenwirkt.
Mit 40 mm Innendurchmesser an der Bohrung, 80 mm Außendurchmesser und 18 mm Breite entspricht das Lager den genormten Abmessungen. Die Innenbohrung ist kegelig ausgeführt, weshalb die 40 mm den Nenndurchmesser am größeren Kegelende beschreiben. Das Bauteil entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Der Buchstabe K kennzeichnet eine konische Bohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12. Im Gegensatz zu zylindrischen Bohrungen wird dieses Lager meistens mittels einer Spannhülse auf glatten Wellen oder direkt auf einem kegeligen Wellensitz montiert. Beim axialen Aufpressen verringert sich das interne Lagerspiel gezielt auf den gewünschten Betriebswert.
Ohne integrierte Dichtscheiben kann das Schmiermittel, beispielsweise Fett oder Schmieröl, frei zirkulieren und an die Wälzkörper gelangen. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt über das umgebende Gehäuse, was auch eine bedarfsgerechte Nachschmierung im laufenden Betrieb erleichtert.
Dank des Werkstoffs aus Wälzlagerstahl (100Cr6) und des Stahlblechkäfigs deckt das Lager einen Einsatzbereich von -30 bis +150 Grad ab. Da keine temperatursensiblen Kunststoffdichtungen verbaut sind, eignet sich die Ausführung für anspruchsvolle thermische Bedingungen. Maßgeblich für die tatsächliche Betriebsgrenze bleibt die Temperaturbeständigkeit des verwendeten Schmierstoffs.
Gefertigt wird die Ausführung mit normaler Radiallagerluft. Die Lagerluft beschreibt das radiale Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Da sich das Lagerspiel beim Aufschieben der konischen Bohrung auf die Welle oder Hülse verringert, sollte der axiale Verschiebeweg bei der Montage sorgfältig kontrolliert werden.
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