SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 7,43 € | 66,85 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 2212 ETN9 von SKF gleicht Fluchtungsfehler im Betrieb aus und misst 60 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser sowie 28 mm Breite.
Das Pendelkugellager 2212 ETN9 ist ein zweireihiges Wälzlager von SKF Wälzlager mit einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring. Diese Bauart gleicht statische sowie dynamische Fluchtungsfehler eigenständig aus, ohne den Lauf der Wälzkörper zu klemmen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), eignet sich das offene Lager für Konstruktionen im Maschinenbau und in Getrieben, bei denen Wellen elastisch nachgeben. Mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 fügt es sich direkt in genormte Baugruppen ein.
Dieses Lager gleicht Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse aus, weshalb Sie es bevorzugt bei langen Wellenführungen oder nachgiebigen Gehäusekonstruktionen nutzen. Es nimmt radiale Kräfte sowie moderate beidseitige Axiallasten im Betrieb auf.
Typische Einsatzbereiche umfassen Lagerungsanordnungen mit größeren Stützweiten oder nachgiebigen Anschlusskonstruktionen, bei denen betriebsbedingte Wellendurchbiegungen auftreten. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn stellen sich die beiden Kugelreihen passgenau zur Wellenlage ein, was punktuelle Kantenpressungen an den Laufbahnen verhindert.
Die Kennzeichnung ETN9 verweist auf einen leichten Käfig aus Polyamid, der für einen ruhigen Lauf bei geringer Masse sorgt. Sie betreiben das Lager in einem Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius, in dem der Käfig seine Formstabilität behält.
Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Einbau eine externe Gehäuseabdichtung sowie eine gezielte Schmierstoffversorgung mit Fett oder Öl. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung des zylindrischen Innenrings mit 60 mm Bohrungsdurchmesser auf den passenden Sitz zur Welle.
Beim Pendelkugellager 2212 kennzeichnet ETN9 einen leichten Polyamidkäfig. Dieser Kunststoffkäfig führt die Wälzkörper geräuscharm und formstabil. Zudem reduziert das geringe Bauteilgewicht die innere Trägheit des Wälzlagers im laufenden Betrieb.
Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Breite von 28 mm verfügt das Wälzlager über genormte Abmessungen. Diese Maße ermöglichen den direkten Einbau auf entsprechenden Wellensitzen und in passenden Lagergehäusen.
Im Außenring befindet sich eine durchgehende, hohlkugelig geschliffene Laufbahn. Neigt sich die Welle durch Belastung oder Montagetoleranzen, schwenken die beiden Kugelreihen mitsamt dem Innenring innerhalb dieser Kugelbahn stufenlos mit. Dadurch entstehen keine unzulässigen Kantenpressungen an den Wälzkörpern.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Sowohl der formstabile Polyamidkäfig als auch der Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) behalten in diesem thermischen Bereich ihre Festigkeit, sodass das Lager stabil in industriellen Umgebungen arbeitet.
Da die offene Lagerausführung über keine integrierten Dichtungen verfügt, bringen Sie Schmierfett oder Schmieröl bei der Erstmontage gezielt über das Lagergehäuse ein. Das Schmiermittel gelangt so unmittelbar an die Wälzkörper und Laufbahnen, muss jedoch durch externe Gehäusedichtungen vor Verunreinigungen geschützt werden.
Für dieses Lager gelten die normale Radiallagerluft sowie die Standard-Toleranzklasse P0/PN, was ABEC 1 entspricht. Diese Passgenauigkeit deckt typische Anforderungen im allgemeinen Industrie- und Maschinenbau ohne Sonderanforderungen an extreme Rundlaufgenauigkeit ab.
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