NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,94 € | 17,91 € |
| 25 | 1,88 € | 16,97 € |
| 50 | 2,83 € | 16,02 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 2202 ETNGC3 von NSK gleicht mit 15 mm Bohrung und C3-Radialluft Winkelfehler bei Betriebstemperaturen von -30 bis +120 °C aus.
Das Pendelkugellager 2202 ETNGC3 ist ein zweireihiges Wälzlager mit hohlkugeliger Außenringlaufbahn, das Durchbiegungen der Welle und Fluchtungsfehler selbsttätig ausgleicht. Das Lager von NSK besitzt die kompakten Hauptabmessungen 15 mm Innendurchmesser, 35 mm Außendurchmesser sowie eine Breite von 14 mm. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht die Ausführung der Normtoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1. Als offene Bauart ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt dieses Bauteil eine flexible Schmierung über das Gehäusesystem.
Dieses zweireihige Pendellager eignet sich vor allem für Wellenkonstruktionen, bei denen elastische Durchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagersitzen auftreten können. Die sphärische Laufbahn im Außenring ermöglicht das freie Verschwenken der Kugeln, sodass Kantenpressungen vermieden werden. Typische Einsatzbereiche umfassen Lagerungsstellen mit langen Wellen oder Konstruktionen mit potenziellen Gehäuseversätzen.
Dank des Werkstoffs 100Cr6 nimmt die Einheit vorwiegend radiale Belastungen sowie geringe axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Da das Lager beidseitig offen ist, eignet es sich für den Betrieb in geschlossenen Schmiersystemen mit Öl oder Fett.
Die C3-Klassifizierung steht für eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen wirkt einem Klemmen entgegen, wenn Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen oder feste Passungen den Innenring aufweiten. Der verbaute Käfig aus Polyamid führt die Kugeln reibungsarm und sorgt für ein ruhiges Laufverhalten im Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius.
Bei der Auslegung der Lagerstelle sollten Instandhalter und Konstrukteure beachten, dass offene Wälzlager vor eindringendem Schmutz geschützt werden müssen. Eine externe Gehäusedichtung sowie die Abstimmung des Schmierstoffs auf die Betriebstemperatur sind für eine lange Einsatzdauer erforderlich.
Die Maße betragen 15 mm Innendurchmesser, 35 mm Außendurchmesser sowie 14 mm Baubreite. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den direkten Einbau auf passenden 15-mm-Wellen in Gehäusen mit 35-mm-Bohrung. Der zylindrische Innenring ist für den Sitz auf glatten Zylinderwellen vorgesehen.
Das Kurzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte radiale Lagerluft im Vergleich zur Standardluftgruppe Normal. Dieser vergrößerte Bewegungsspielraum gleicht die radiale Ausdehnung des Innenrings bei thermischer Belastung oder festen Passungssitzen aus. Dies trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper während des Betriebs zu vermeiden.
Der aus Polyamid gefertigte Führungskäfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie gute Dämpfungseigenschaften aus. Er führt die zwei Kugelreihen mit geringer Eigenreibung und begünstigt einen geräuscharmen Lauf. Der zulässige Temperaturbereich für diesen Käfigwerkstoff reicht von -30 bis +120 Grad Celsius.
Die offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt den uneingeschränkten Austausch von Schmierfett oder Schmieröl innerhalb einer übergeordneten Gehäusekonstruktion. Anwender können Schmierstoffart und -menge flexibel an die Einsatzbedingungen anpassen. Der Schutz gegen Schmutzpartikel und Feuchtigkeit muss bei dieser Bauform durch externe Gehäusedichtungen erfolgen.
Die Besonderheit dieser Bauart liegt in der gemeinsamen, hohlkugelig gestalteten Laufbahn des Außenrings. Dadurch können Innenring, Käfig und Kugelkränze innerhalb bestimmter Grenzen um den Lagermittelpunkt schwenken. Statische Fluchtungsfehler der Lagergehäuse sowie dynamische Durchbiegungen der Welle im Betrieb werden ohne nennenswerte Mehrbelastung der Kugeln ausgeglichen.
Das Wälzlager besteht aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine solide Verschleißfestigkeit aufweist. Die Fertigung erfolgt nach der normalen Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1), wodurch sich das Bauteil präzise in herkömmliche Maschinensitze einfügt und die gängigen Industrienormen erfüllt.
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