NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 28,60 € | 543,34 € |
| 3 | 57,19 € | 514,75 € |
Das Pendelkugellager 2318 von NSK (90x190x64 mm) ist ein zweireihiges, offenes Wälzlager zum Ausgleich von Fluchtungsfehlern und Wellendurchbiegungen.
Das Pendelkugellager 2318 nimmt radiale Belastungen auf und toleriert zugleich winklige Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse. Zwei Kugelreihen rollen auf der gemeinsamen sphärischen Außenringlaufbahn ab, wodurch sich das Lager während des Laufs selbsttätig ausrichtet. NSK fertigt dieses Modell aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit zylindrischer Bohrung und normaler Radiallagerluft in der Toleranzklasse P0/PN. Die offene Ausführung erlaubt eine gezielte Versorgung mit dem passenden Schmierstoff im jeweiligen Gehäusekonzept.
Dieses Pendelkugellager eignet sich für Konstruktionen, bei denen lange Wellen zu Durchbiegungen neigen oder Fluchtungsfehler bei der Montage ausgeglichen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Förderanlagen sowie in geteilten Stehlagergehäusen. Die zweireihige Bauart nimmt vorwiegend Radiallasten auf, verkraftet konstruktionsbedingt aber auch leichte Axialkräfte in beiden Richtungen ohne störende Klemmeffekte.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper beider Kugelreihen und hält thermischen Beanspruchungen im Bereich von -30 bis +150 Grad stand. Da das Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, lässt sich das Schmiermittel je nach Betriebstemperatur und Drehzahl frei als Öl oder Schmierfett wählen. Dies erleichtert die Zustandsüberwachung sowie die regelmäßige Nachschmierung im laufenden Instandhaltungsbetrieb des Anwenders.
Das Pendelkugellager 2318 besitzt eine zylindrische Bohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm sowie eine Breite von 64 mm. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN (vergleichbar mit ABEC 1). Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz sowie die Gehäusebohrung auf diese Anschlussmaße.
Die Hohlkugellaufbahn im Außenring bildet eine durchgehende Kugelzone. Dadurch schwenken die beiden Kugelreihen mitsamt dem Innenring innerhalb festgelegter Grenzen um den Lagermittelpunkt. Fluchtungsfehler, ungenaue Gehäusefluchten oder Durchbiegungen der Welle kompensiert das Wälzlager eigenständig, ohne dass schädliche Kantenpressungen an den Wälzkörpern entstehen.
Normale Lagerluft (oft als CN bezeichnet) beschreibt das standardmäßige Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieser Spielraum ist so bemessen, dass nach dem Aufpressen des Innenrings auf die 90-mm-Welle sowie bei betriebsbedingter Erwärmung ein reibungsarmer Rundlauf ohne Verspannung erhalten bleibt.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Da weder berührende Gummidichtungen noch empfindliche Kunststoffkäfige verbaut sind, setzen Käfig und Stahlkörper die Temperaturgrenzen. Für den Betrieb ist stets ein Schmierstoff zu wählen, dessen Viskosität und thermische Stabilität zu diesem Temperaturbereich passen.
Offene Wälzlager verfügen über keine herstellerseitige Schmierfettfüllung. Die Schmierung erfolgt extern über das Gehäuse, wahlweise mit Schmierfett oder über ein Ölbad. Für den Instandhalter bedeutet das volle Flexibilität bei der Auswahl des passenden Schmierstoffs, erfordert jedoch eine gehäuseseitige Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Ringe und Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser durchgehärtete Chromstahl zeichnet sich durch hohe Verschleißfestigkeit und Formstabilität unter Belastung aus. Der geführte Käfig besteht aus gestanztem Stahlblech, was dem gesamten Lager eine hohe mechanische Widerstandskraft verleiht.
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