NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 7,71 € | 69,40 € |
Das Pendelkugellager 1215 C3 von NSK mit den Maßen 75x130x25 mm gleicht Winkelfehler bei Fluchtungsungenauigkeiten und Durchbiegungen im laufenden Betrieb aus.
Beim Pendelkugellager 1215 C3 handelt es sich um ein zweireihiges Wälzlager des Herstellers NSK. Die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring ermöglicht das Auspendeln der beiden Kugelreihen. Dadurch kompensiert dieses Lager betriebsbedingte Schiefstellungen zwischen Innenring und Außenring. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit einem Stahlblechkäfig, ist die Ausführung für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Die Hauptabmessungen betragen 75 mm Bohrung, 130 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite.
Die Bauart ist für Lagerstellen mit langen Wellen oder getrennten Lagergehäusen konzipiert, bei denen Fluchtungsfehler auftreten können. Wenn Wellendurchbiegungen unter Belastung entstehen, gleicht die sphärische Laufbahn diese Winkelfehler selbsttätig aus. Das zweireihige Lager nimmt radiale Lasten sowie geringe Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Konstrukteure nutzen die Bauform 1215 vor allem dort, wo Gehäusefluchten konstruktionsbedingt toleranzbehaftet sind.
Die Nachsetzbezeichnung C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen wirkt Verspannungen entgegen, falls betriebsbedingte Erwärmung oder feste Passungssitze auftreten. Als offene Konstruktion ohne Dichtscheiben erfolgt der Schutz vor Verunreinigungen über das umgebende Gehäuse, während Schmierfett oder Schmieröl die Reibung an Wälzkörpern und Laufbahnen minimiert.
Die Maße betragen 75 mm Innendurchmesser, 130 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite. Diese genormten Abmessungen bestimmen den Sitz auf der zylindrischen Welle und im Gehäuse. Die Geometrie entspricht den Vorgaben der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Im Außenring befindet sich eine durchgehende, hohlkugelig gestaltete Laufbahn. Bei Fluchtungsfehlern oder Wellendurchbiegungen schwenken der Innenring und die beiden Kugelreihen gemeinsam innerhalb dieser Kugelfläche. Dadurch dreht sich das Lager auch bei leichten Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse ohne schädliche Kantenpressung weiter.
Bei starker Erwärmung im Betrieb dehnen sich Welle und Innenring oft schneller aus als das umgebende Gehäuse. Die leicht vergrößerte Radiallagerluft der Gruppe C3 gleicht diese thermische Ausdehnung aus. Sie verringert das Risiko, dass feste Passungssitze das Lager nach dem Einbau verklemmen oder das Lagerspiel aufzehren.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Druckfestigkeit und Formstabilität aufweist. Die beiden Kugelreihen führt ein Stahlblechkäfig. Durch diese Materialkombination ist das Wälzlager für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt.
Da dieses Lager ohne eigene Dichtscheiben ausgeführt ist, müssen Gehäusedichtungen das Innere vor Schmutz und Feuchtigkeit schützen. Je nach Einsatzfall erfolgt die Schmierung über Fett oder Öl direkt über das Gehäuse. Eine regelmäßige Schmierstoffzufuhr erhält den Schmierfilm zwischen Laufbahnen und Wälzkörpern aufrecht.
Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse definiert die Maß- und Formgenauigkeit für standardisierte Wälzlager und bietet eine praxisgerechte Rundlaufgenauigkeit für den allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau.
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