NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 37,14 € | 705,66 € |
| 3 | 74,28 € | 668,52 € |
Das Pendelkugellager 2319 von NSK (95x200x67 mm) ist ein zweireihiges, offenes Wälzlager für Anwendungen mit Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehlern.
Das Pendelkugellager 2319 von NSK nimmt radiale Belastungen auf und gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Als zweireihiges Lager verfügt es über eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring. Dadurch stellen sich die Kugeln bei Wellendurchbiegungen winklig ein, ohne die Lagerfunktion zu beeinträchtigen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit normaler Radiallagerluft eignet sich das Bauteil für Industrieanwendungen im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad.
Die Bauart kommt vor allem an Lagerstellen zum Tragen, bei denen Wellen unter Belastung elastisch durchbiegen oder fertigungsbedingte Fluchtungsfehler auftreten. Die bewegliche Führung der zwei Kugelreihen im Außenring verhindert dabei Kantenpressungen an den Wälzkörpern.
Konstruktive Schwerpunkte liegen in Wellenlagerungen mit größeren Stützweiten oder Gehäusekonstruktionen, die zu elastischen Verformungen neigen. Als offenes Lager ohne Dichtung wird das Bauteil direkt über ein externes Schmiersystem mit Schmierfett oder Schmieröl versorgt.
Maßgeblich für den Einbau sind die Hauptabmessungen mit 95 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und 67 mm Breite sowie der zylindrische Innenring in Standardausführung. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig und bleibt im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad formstabil.
Mit der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 erfüllt das Modell die regulären Genauigkeitsanforderungen für rotierende Wellen. Die offene Bauform verlangt nach einer auf die Umgebungsbedingungen abgestimmten Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Verunreinigungen.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Breite von 67 mm. Der Innenring ist in zylindrischer Standardausführung gefertigt, sodass die Montage direkt auf einem entsprechenden Wellensitz erfolgt.
Die kugelförmige Innenfläche des Außenrings bildet eine gemeinsame Laufbahn für beide Kugelreihen. Treten Schiefstellungen oder Wellendurchbiegungen auf, schwenkt die Einheit aus Innenring, Kugeln und Käfig innerhalb des Außenrings reibungsarm mit. Dies verhindert unzulässige Kantenbelastungen und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf rotierender Maschinenteile.
Als offenes Wälzlager besitzt die Ausführung keine werkseitig integrierten Dichtscheiben. Vor der Inbetriebnahme bringen Sie den passenden Schmierstoff, meist Schmierfett oder Schmieröl, in die Lagerstelle ein. Um Verunreinigungen und Schmiermittelverlust zu vermeiden, sieht die umgebende Gehäusekonstruktion externe Dichtelemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen vor.
Der Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper beider Reihen zuverlässig und verhindert die Berührung benachbarter Kugeln. Das Material zeichnet sich durch geringes Eigengewicht und Unempfindlichkeit gegenüber vielen Schmierstoffen aus. Es eignet sich für den gesamten zulässigen Temperaturbereich des Lagers von -30 bis +150 Grad.
Die Angabe kennzeichnet das werkseitige Radialspiel im Standardbereich ohne besondere Nachsetzzeichen wie C3 oder C4. Nach dem Einbau verringert sich die Lagerluft durch die Passung auf Welle und Gehäuse. Die Standardluft passt für gewöhnliche Passungsauswahlen und gleichmäßige Betriebstemperaturen ohne extreme thermische Ausdehnung der Welle.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was im internationalen Vergleich der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt für die Mehrzahl industrieller Wellenlagerungen im Maschinen- und Anlagenbau, bei denen Standardanforderungen an Rundlauf und Maßgenauigkeit gefordert sind.
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