NSK
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Das zweireihige Pendelkugellager 2306 K von NSK mit konischer Bohrung (30x72x27 mm) gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt radiale Belastungen sicher auf.
Das Pendelkugellager 2306 K ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring. Diese Bauform ermöglicht es den beiden Kugelreihen, Winkelfehler sowie Durchbiegungen von Wellen im laufenden Betrieb selbsttätig auszugleichen. Mit den Hauptabmessungen von 30 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und 27 mm Breite bietet dieses offene Lager von NSK eine solide Basis für industrielle Antriebe und Wellenlagerungen mit normaler Radiallagerluft.
Der Haupteinsatzbereich liegt bei Lagerstellen, an denen Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle auftreten oder sich Wellen unter radialer Belastung elastisch durchbiegen. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn stellt sich das Kugelpaket stufenlos auf Schiefstellungen ein, ohne dass unzulässige Kantenspannungen entstehen. Zusammen mit dem geführten Stahlblechkäfig unterstützt diese Konstruktion den vibrationsarmen Lauf bei Anwendungen, bei denen radiale Kräfte dominieren und geometrische Fluchtungsabweichungen betriebssicher ausgeglichen werden müssen.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Der Einbau erfolgt üblicherweise über Spann- oder Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen oder direkt auf entsprechend gefertigten kegeligen Wellensitzen. Durch das kontrollierte axiale Aufschieben des Innenrings wird die Passung definiert und die normale Radiallagerluft auf das gewünschte Betriebsspiel reduziert. Da die Ausführung als offenes Lager konstruiert ist, müssen Schmierstoffversorgung und Gehäuseabdichtung separat an die jeweilige Umgebung angepasst werden.
Mit einem Innendurchmesser von 30 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Breite von 27 mm entspricht das Lager standardisierten Einbaumaßen. Durch diese Dimensionen fügt sich das zweireihige Bauteil passgenau in entsprechende Gehäusebohrungen ein und nimmt auftretende Radialkräfte im Betrieb stabil auf.
Der Kennbuchstabe K steht für eine kegelig ausgeführte Bohrung mit einem Verhältnis von 1:12. Diese Geometrie ermöglicht eine feste Montage auf zylindrischen Wellen mittels Spann- oder Abziehhülsen sowie auf konischen Wellensitzen, wodurch sich das Lagerspiel beim Aufpressen regulieren lässt.
Als offenes Wälzlager besitzt die Ausführung keine integrierten Dichtscheiben und wird ohne Schmierfettfüllung bereitgestellt. Sie bestimmen das Schmiermittel - Fett oder Öl - passend zum jeweiligen Einsatzfall. Den Schutz vor eindringenden Partikeln oder Feuchtigkeit übernehmen externe Dichtelemente des Lagergehäuses.
Das Wälzlager ist für den Einsatz bei Betriebstemperaturen von -30 °C bis +150 °C ausgelegt. Die Werkstoffkombination aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und dem temperaturunempfindlichen Stahlblechkäfig unterstützt die mechanische Stabilität innerhalb dieses Spektrums.
Das Bauteil von NSK wird in der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN gefertigt, was der Einstufung nach ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz definiert die zulässigen Maß- sowie Rundlaufabweichungen und erfüllt die regulären Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus.
Dieses Lager wird mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Beim axialen Aufschieben des Innenrings mit konischer Bohrung auf eine Hülse oder einen kegeligen Wellenzapfen weitet sich der Ring elastisch auf. Dadurch verringert sich das radiale Betriebsspiel bis zum Erreichen des gewünschten Festsitzes.
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