NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,75 € | 33,30 € |
| 35 | 3,50 € | 31,55 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 1207 K von NSK mit 35 mm konischer Bohrung gleicht Fluchtungsfehler aus und eignet sich für anspruchsvolle Wellenlagerungen.
Beim Pendelkugellager 1207 K handelt es sich um ein offenes, zweireihiges Wälzlager mit hohlkugeliger Außenring-Laufbahn. Diese Bauform ermöglicht es den beiden Kugelreihen, Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse eigenständig auszugleichen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, widersteht das Bauteil Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius. Die Abmessungen betragen 35 mm Bohrungsdurchmesser, 72 mm Außendurchmesser und 17 mm Baubreite bei normaler Radiallagerluft.
Konstrukteure wählen das Pendelkugellager 1207 K vor allem für rotierende Wellen, bei denen Fluchtungsfehler oder elastische Durchbiegungen auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei langen Wellenführungen. Durch die offene Bauform gelangt das Schmiermittel ungehindert an die Kontaktstellen. Die Geometrie nimmt primär radiale Kräfte auf, verkraftet jedoch auch geringe beidseitige Axiallasten bei unveränderter Drehbewegung.
Das Kennzeichen K weist auf eine kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12 hin, die für die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spannhülsen ausgelegt ist. Diese Verbindung erlaubt ein gezieltes Einstellen der verbleibenden Lagerluft während des Aufpressens. Da das offene Wälzlager über keine integrierten Dichtscheiben verfügt, muss die Lagerstelle über das umgebende Gehäuse gegen Verschmutzung abgeschirmt und kontinuierlich geschmiert werden.
Dieses zweireihige Wälzlager besitzt eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring. Dadurch stellen sich Innenring, Käfig und Kugelkränze winkelbeweglich ein. Schiefstellungen der Welle oder Fluchtungsfehler im Gehäuse gleicht das Lager im laufenden Betrieb aus, ohne dass übermäßige Kantenpressung an den Wälzkörpern entsteht.
Die Maße betragen 35 mm Bohrungsdurchmesser an der kleinsten Kegelöffnung, 72 mm Außendurchmesser und 17 mm Gesamtbreite. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Das Gehäuse muss dem Außendurchmesser von 72 mm entsprechen, um einen spannungsfreien Sitz zu ermöglichen.
Der Buchstabe K kennzeichnet eine kegelige Bohrung mit dem genormten Kegelverhältnis 1:12. Im Gegensatz zu zylindrischen Bohrungen wird dieses Lager meist zusammen mit einer passenden Spannhülse auf glatten zylindrischen Wellen fixiert oder direkt auf einen passend konisch geschliffenen Wellenzapfen montiert.
Da das Lager ohne werkseitige Dichtscheiben ausgeführt ist, befindet sich keine Erstbefettung im Inneren. Sie müssen das Lager nach der Montage über das Gehäusesystem mit geeignetem Schmierfett oder Schmieröl versorgen. Externe Dichtungen am Gehäusedeckel schützen Schmierstoff und Rollbahn vor eindringenden Partikeln.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Der gehärtete Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig unterstützen innerhalb dieser Temperaturspanne eine hohe Maßbeständigkeit. Ausschlaggebend für den regulären Betrieb ist zudem die thermische Beständigkeit des gewählten Schmierstoffs.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Beim Aufschieben des Innenrings auf einen kegeligen Lagersitz oder eine Spannhülse weitet sich der Innenring auf, wodurch sich das Betriebsspiel verringert. Die Überwachung dieser Luftminderung ist ein wichtiges Kriterium für den korrekten Festsitz.
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