1213 -K Pendelkugellager von NKE
1213 -K Pendelkugellager von NKE

NKE

Pendelkugellager NKE 1213 -K

Technische Daten
 
Innendurchmesser
65 mm
Außendurchmesser
120 mm
Breite
23 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Bohrung
konische Bohrung (1:12)
Innenring
Standardausführung
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
1,15 kg
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Pendelkugellager NKE 1213 -K
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Pendelkugellager NKE 1213 -K

Das Pendelkugellager 1213 -K von NKE Steyr gleicht Fluchtungsfehler im Betrieb aus und besitzt die Maße 65 x 120 x 23 mm mit konischer Bohrung.

Das Pendelkugellager 1213 -K ist ein zweireihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 für anspruchsvolle Drehbewegungen. Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring stellt sich das Lager bei Wellendurchbiegungen selbsttätig ein. Diese Ausführung von NKE Steyr verfügt über normale Radiallagerluft sowie die genormte Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Konstruktionen mit langen Wellen oder getrennten Gehäusestellen profitieren von dieser winkelbeweglichen Bauform.

Wo gleicht das Pendelkugellager 1213 -K Fluchtungsfehler aus?

Dieses zweireihige Lager bewährt sich vor allem dort, wo elastische Wellenverformungen oder fertigungsbedingte Fluchtungsfehler zwischen den Lagerpositionen auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich bei durchbiegungsgefährdeten Wellensträngen oder mehrteiligen Gehäuseanordnungen im allgemeinen Maschinenbau. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auch bei dynamischen Drehbewegungen gleichmäßig in Position. Da die Bauform Schiefstellungen ohne nennenswerte Reibungserhöhung ausgleicht, sinkt die Gefahr von Kantenläufern und vorzeitigem Verschleiß der Laufbahnen.

Welche Vorteile bietet die konische Bohrung beim Einbau?

Die kegelige Bohrung mit dem Steigungsverhältnis 1:12 ermöglicht eine Befestigung direkt auf kegeligen Wellensitzen oder mittels passender Spannhülse auf zylindrischen Wellen. Über den axialen Verschiebeweg lässt sich die verbleibende Radiallagerluft beim Aufpressen regulieren. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, stimmen Anwender Schmierstoff und externe Gehäusedichtungen individuell auf Umgebungsbedingungen sowie den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab.

Was zeichnet das Pendelkugellager 1213 -K konstruktiv aus?

Zwei Kugelreihen laufen in separaten Rillen des Innenrings und nutzen eine durchgehende hohlkugelige Außenringlaufbahn. Diese Geometrie erlaubt ein freies Einstellen der Wälzkörper bei Fluchtungsfehlern. Der verbaute Stahlblechkäfig sorgt für geringe Massenkräfte und hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand.

Welche Abmessungen hat das Pendelkugellager 1213 -K?

Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 65 mm am konischen Innenringsitz, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Baubreite von 23 mm. Diese Werte entsprechen den genormten Abmessungen und erfüllen die Vorgaben der Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1).

Was bedeutet das Nachsetzzeichen K bei diesem Wälzlager?

Der Buchstabe K kennzeichnet eine kegelige Innenringbohrung mit dem Standardkegel 1:12. Diese Ausführung wird üblicherweise mit einer Spann- oder Abziehhülse montiert. Dadurch lässt sich das Lager sicher auf durchgehenden Glattwellen fixieren und das Betriebsspiel beim Einbau gezielt einstellen.

Welcher Temperaturbereich ist für das Pendelkugellager 1213 -K zulässig?

Das Lager deckt einen Betriebsbereich von -30 bis +150 Grad ab. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 und der unempfindliche Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Die tatsächliche Temperaturgrenze hängt zusätzlich von der thermischen Beständigkeit des extern gewählten Schmiermittels ab.

Warum wird dieses Pendelkugellager ohne Dichtung ausgeführt?

Die offene Bauart ohne berührende Dichtscheiben erlaubt eine Schmierung über den Gehäuseraum mit Öl oder Fett nach Wahl des Anwenders. Zudem erzeugt ein offenes Lager kein Dichtungsreibmoment, was die Eignung für höhere Drehzahlen begünstigt. Der Schutz vor Schmutz erfolgt über externe Dichtelemente des Gehäuses.

Was besagt die Angabe der normalen Radiallagerluft?

Normale Lagerluft (oft als CN bezeichnet) bedeutet, dass das Lager vor dem Einbau das standardmäßige Radialspiel aufweist. Bei der Montage mit konischer Bohrung verringert sich dieses Spiel durch das Aufweiten des Innenrings auf dem Kegelsitz, sodass im Betrieb ein ruhiger Lauf ohne schädliche Verspannung entsteht.

NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
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