SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 23,63 € | 448,93 € |
| 3 | 47,25 € | 425,31 € |
Das zweireihige SKF Pendelkugellager 2222 M/C3 ermöglicht mit 110 mm Bohrung, Messingkäfig und C3-Lagerluft einen kontinuierlichen Winkelausgleich bei thermischer Belastung.
Das Pendelkugellager 2222 M/C3 von SKF ist ein offenes, zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Durch die hohlkugelige Laufbahn im Außenring gleicht die Konstruktion Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb selbsttätig aus. Mit den Hauptabmessungen von 110 mm Bohrungsdurchmesser, 200 mm Außendurchmesser und 53 mm Breite eignet sich die Ausführung für beanspruchte Lagerstellen im allgemeinen Maschinenbau.
Konstrukteure wählen diese Bauform vor allem für lange Wellen, bei denen Durchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Gehäusen auftreten können. Die doppelreihige Kugelreihe nimmt vorrangig radiale Belastungen auf. Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, wird das Bauteil in Konstruktionen mit bauseitiger Schmierstoffversorgung über Fett oder Öl integriert, um den Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad abzudecken.
Der massive Messingkäfig mit dem Nachsetzzeichen M führt die Kugeln präzise und eignet sich für starke Beschleunigungen sowie hohe Betriebstemperaturen. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 schafft zusätzlichen Spielraum für Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring. Dadurch bleibt die Leichtgängigkeit auch dann erhalten, wenn feste Passungen auf der Welle montiert sind oder im Dauerbetrieb betriebsbedingte Erwärmungen entstehen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm und eine Breite von 53 mm auf. Es besitzt einen zylindrischen Innenring in Standardausführung und entspricht der regulären Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Die Kennzeichnung M verweist auf einen Massivkäfig aus Messing, der für hohe Drehzahlen und thermische Beanspruchungen ausgelegt ist. Das Kürzel C3 signalisiert eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft CN, wodurch das Lager thermische Ausdehnungen im laufenden Prozess ausgleichen kann.
Im Außenring befindet sich eine durchgehende, hohlkugelige Laufbahn. Die beiden Kugelreihen des Innenrings können sich darin frei einpendeln. Auf diese Weise toleriert das Wälzlager Schiefstellungen der Welle gegenüber dem Lagergehäuse, ohne dass unzulässige Kantenspannungen die Wälzkörper beschädigen.
Dank der Fertigung aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und des Messingkäfigs deckt die offene Konstruktion einen Einsatzbereich von -30 bis +150 Grad ab. Voraussetzung für den Betrieb über diesen Temperaturbereich ist ein Schmierfett oder Schmieröl, das für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Ja, bei dieser Ausführung handelt es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben. Für den Betrieb müssen Sie eine passende Schmierstoffmenge über das Gehäuse einbringen und das System extern gegen das Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit abdichten.
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