NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 11,58 € | 104,22 € |
Das Pendelkugellager 2311 C3 von NSK mit den Maßen 55x120x43 mm gleicht Fluchtungsfehler bei erhöhter Betriebstemperatur gezielt aus.
Das Pendelkugellager 2311 C3 ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer durchgehenden sphärischen Außenringlaufbahn. Es eignet sich für Wellenlagerungen, bei denen Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen auftreten. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtungen lässt sich das offene Lager flexibel in vorhandene Schmiersysteme mit Öl oder Fett einbinden. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und der Stahlblechkäfig unterstützen einen gleichmäßigen Rundlauf im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Dieses zweireihige Lager fängt Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring konstruktiv auf, ohne die Reibung unnötig zu steigern. Typische Einsatzbereiche finden sich bei langen Wellenführungen, an denen fertigungsbedingte Fluchtungsfehler oder elastische Durchbiegungen der Welle entstehen. Durch die thermische Eignung für Temperaturen zwischen -30 und +150 Grad deckt das Bauteil wärmebeanspruchte Industrieanwendungen ab. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die beiden Kugelreihen auch bei wechselnden Drehzahlen stabil auf ihren Laufbahnen.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Diese zusätzliche Radialluft verhindert, dass sich das Lager bei betriebsbedingter Erwärmung oder durch feste Passungen auf der 55-mm-Welle verspannt. Da die Wälzkörper nicht gekapselt sind, erfolgt der Schutz vor Schmutz über das umgebende Gehäuse, welches auch den Schmierstoffvorrat aufnimmt. Bei der Konstruktion sind die Hauptabmessungen von 55 mm Bohrung, 120 mm Außendurchmesser und 43 mm Breite zu berücksichtigen.
Mit einem Innendurchmesser von 55 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 43 mm ist dieses Wälzlager exakt bemessen. Die zweireihige Ausführung ermöglicht radiale Tragfähigkeit bei kompakter axialer Baulänge. Vor dem Einbau sollten Wellensitz sowie Gehäusebohrung auf Passgenauigkeit geprüft werden.
Eine C3-Klassifizierung weist eine vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung auf. Dieses radiale Spiel gleicht thermische Ausdehnungen bei Erwärmung im Betrieb aus und beugt inneren Verspannungen vor, wenn Innen- oder Außenringe mit festem Passungssitz montiert werden. Dadurch bleibt die Leichtgängigkeit der Wälzkörper erhalten.
Die hohlkugelige Laufbahn im Außenring bildet eine gemeinsame Bahn für beide Kugelreihen. Der Innenring samt Kugelkäfig kann sich dadurch innerhalb der Außenringbahn frei neigen. Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle oder Durchbiegungen elastischer Wellen werden so im Betrieb mechanisch kompensiert, ohne Kantenpressungen an den Wälzkörpern zu verursachen.
Da das Bauteil ohne integrierte Dichtscheiben gefertigt ist, muss Schmierstoff von außen zugeführt werden. Je nach Drehzahl und Einsatzumgebung eignet sich Industrieöl oder Schmierfett. Achten Sie auf eine externe Abdichtung des Lagergehäuses, damit weder Verunreinigungen noch Feuchtigkeit an die Wälzkörper gelangen und das Schmiermittel im Lager verbleibt.
Die Werkstoffkombination aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und dem formstabilen Stahlblechkäfig ist für Temperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses Bereichs behalten die Lagerringe ihre Formstabilität. Bei der Schmierstoffauswahl sollten Sie darauf achten, dass Fett oder Schmieröl ebenfalls für die anfallende Betriebstemperatur freigegeben sind.
Das Lager wird in der Normaltoleranz P0 gefertigt, was im internationalen Vergleich der Klasse ABEC 1 entspricht. Diese Standard-Genauigkeit reicht für den Großteil industrieller Maschinenanwendungen vollkommen aus und unterstützt gleichmäßige Laufeigenschaften bei gebräuchlichen Passungsauslegungen für Wellen und Gehäusebohrungen.
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