NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 4,14 € | 78,62 € |
| 30 | 8,28 € | 74,48 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 1310 von NSK (50x110x27 mm) gleicht Fluchtungsfehler aus und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad.
Das Pendelkugellager 1310 ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit zylindrischer Bohrung. Die Bauart zeichnet sich durch eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring aus. Dadurch stellt sich das Lager im Betrieb selbsttätig ein, falls Wellendurchbiegungen oder Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring auftreten. Mit den Hauptabmessungen von 50 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 27 mm Breite erfüllt dieses NSK-Lager die reguläre Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1).
Das Pendelkugellager 1310 kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Fluchtungsfehler zwischen Lagersitzen auftreten oder sich lange Wellen unter Radiallast durchbiegen. Durch die winkeleinstellbare Konstruktion verringert das Bauteil den Kantendruck auf die Wälzkörper, was dazu beiträgt, vorzeitigen Verschleiß bei Wellenverlagerungen zu mindern. Das Lager nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf, verträgt konstruktionsbedingt jedoch auch kleinere axiale Lasten in beiden Richtungen. Typische Einsatzbereiche liegen im allgemeinen Maschinenbau bei durchbiegungsgefährdeten Wellensträngen.
Als offenes Wälzlager erlaubt das Modell eine variable Schmierung mit Fett oder Öl über die umgebende Konstruktion. Der geführte Stahlblechkäfig hält die beiden Kugelreihen auf Abstand, weist ein geringes Eigengewicht auf und bleibt formstabil. Zusammen mit dem Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt das System ein Temperaturfenster von -30 bis +150 Grad ab. Da keine Dichtscheiben verbaut sind, sollten im Umfeld wirksame Gehäusedichtungen vorgesehen werden, damit Schmierstoff im Lager verbleibt und kein Schmutz eindringt.
Das Pendelkugellager 1310 besitzt zwei Kugelreihen sowie eine durchgehende hohlkugelige Laufbahn im Außenring. Diese Geometrie erlaubt es den Wälzkörpern und dem Innenring, sich innerhalb des Außenrings frei einzupendeln. Das Lager gleicht dadurch Winkelfehler selbsttätig aus, die durch Montageungenauigkeiten oder Durchbiegungen elastischer Wellen entstehen.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Baubreite von 27 mm. Der Innenring ist in zylindrischer Standardausführung gefertigt, weshalb Sie das Bauteil direkt auf eine zylindrisch geschliffene Welle montieren können.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie trägt dazu bei, dass nach dem Aufpressen des Innenrings auf den Lagersitz sowie bei üblichen Betriebstemperaturen genügend Bewegungsfreiheit für einen reibungsarmen Lauf erhalten bleibt.
Weil das Bauteil ab Werk ohne Dichtscheiben geliefert wird, bringen Sie den Schmierstoff bei der Montage oder über ein Gehäusesystem ein. Je nach Konstruktion eignet sich eine Schmierung mit Schmierfett oder zirkulierendem Öl. Das Gehäuse sollte externe Dichtungen aufweisen, um Verunreinigungen fernzuhalten.
Das Wälzlager ist für den Einsatz bei Umgebungstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der robuste Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre Formstabilität und mechanischen Eigenschaften bei.
Die Einstufung nach P0 bzw. ABEC 1 definiert die reguläre Standard-Toleranzklasse für Industrie-Wälzlager. Sie legt fest, innerhalb welcher engen Toleranzen die Hauptmaße wie Bohrung, Außendurchmesser und Rundlaufgenauigkeit gefertigt sind, um einen verlässlichen Sitz im Maschinenbau zu unterstützen.
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