NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,46 € | 27,77 € |
| 35 | 2,92 € | 26,31 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 1304 von NSK mit 20x52x15 mm gleicht Winkelfehler dynamisch aus und führt rotierende Wellen in Standardpassungen.
Mit dem Pendelkugellager 1304 erhalten Anwender ein zweireihiges Wälzlager des Herstellers NSK für industrielle Wellenführungen. Die durchgehende, hohlkugelige Laufbahn im Außenring ermöglicht beiden Kugelreihen das Auslenken bei elastischen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), nimmt das Lager vorwiegend radiale Belastungen auf. Durch die offene Bauweise lässt sich das Produkt flexibel in zentrale Schmierkreisläufe einbinden oder mit anwendungsspezifischem Fett versorgen.
Dieses Pendellager kommt bevorzugt zum Einsatz, sobald fertigungsbedingte Fluchtungsfehler oder elastische Schiefstellungen zwischen Gehäuse und Welle ausgeglichen werden müssen. Typische Einsatzorte finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in mechanischen Riemenantrieben sowie bei längeren Wellen mit mehreren Lagerstellen. Da das Bauteil Winkelfehler im Betrieb dynamisch kompensiert, reduziert es die Reibung bei Durchbiegungen und mindert Kantenbelastungen an den Wälzkörpern wirkungsvoll.
Als offenes Lager kommt diese Konstruktion ohne integrierte Schleifdichtungen aus, was einen reibungsarmen Lauf mit geringer Wärmeentwicklung ermöglicht. Der thermische Anwendungsbereich erstreckt sich von -30 bis +150 Grad. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die beiden Kugelreihen bei geringer Eigenmasse präzise. Mit der Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und normaler Radiallagerluft eignet sich das Lager passgenau für zylindrische Wellensitze mit 20 mm Durchmesser.
Das Bauteil besitzt eine zylindrische Bohrung von 20 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm und eine Breite von 15 mm. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen sowie auf 20-mm-Wellen im industriellen Maschinenbau und bei Instandsetzungsarbeiten.
Die innere Laufbahn des Außenrings ist als durchgehende Hohlkugelfläche geformt. Dadurch schwenken die beiden Kugelreihen zusammen mit dem Innenring innerhalb zulässiger Grenzen frei um den Mittelpunkt. Schiefstellungen zwischen Gehäuse und Welle werden im laufenden Betrieb ausgeglichen, was Kantenspannungen an den Kugeln verhindert.
Ohne berührende Schleifdichtungen arbeitet das Lager mit minimalem Drehwiderstand und verringert die Wärmeentwicklung im Betrieb. Die offene Bauart setzt eine externe Abdichtung des Lagergehäuses voraus und ermöglicht die flexible Schmierung über Ölumlaufsysteme oder geeignete Wälzlagerfette je nach Einsatzzweck.
Aufgrund des stabilen Stahlblechkäfigs und der Ringe aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 eignet sich das Lager für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad. Die praktische Temperaturobergrenze im Dauerbetrieb hängt primär von der thermischen Stabilität und den Schmiereigenschaften des eingesetzten Schmierstoffs ab.
Die Kennzeichnungen P0, PN und ABEC 1 stehen für die Normaltoleranz bei Wälzlagern. Sie definieren zulässige Maß- und Formabweichungen der Innen- und Außenringe. Für Standardanwendungen im Maschinenbau und in der Antriebstechnik bietet diese Toleranzklasse eine bewährte Passgenauigkeit für standardisierte Wellen- und Gehäusesitze.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das fertigungsbedingte Radialspiel der Wälzkörper im unverbauten Zustand. Sie ist so dimensioniert, dass sich der Innenring auf eine 20-mm-Welle mit üblicher Übergangspassung montieren lässt, ohne dass das Lagerspiel unzulässig verringert wird.
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