NKE
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Das Pendelkugellager 2216 von NKE Steyr gleicht mit 80 mm Bohrung und zweireihigem Aufbau Fluchtungsfehler im laufenden Betrieb aus.
Das zweireihige Pendelkugellager 2216 gehört zur Gruppe der selbstausrichtenden Wälzlager. Die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring ermöglicht es den beiden Kugelreihen, Winkelfehler zwischen Innen- und Außenring auszugleichen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit zylindrischer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 33 mm entspricht dieses Lager der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Konstruktionen nutzen das Pendelkugellager 2216 bevorzugt bei auftretenden Wellendurchbiegungen oder unvermeidbaren Fluchtungsfehlern zwischen den Lagersitzen. Das Lager nimmt Radiallasten sowie geringe Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Typische Einsatzbereiche umfassen lange Wellenstränge und elastisch nachgiebige Rahmenkonstruktionen im allgemeinen Maschinenbau. Durch die sphärische Außenringlaufbahn pendeln die Wälzkörper bei Wellenschiefstellungen frei ab, ohne dass es zu störenden Kantenspannungen kommt.
Als offenes Lager besitzt das Modell 2216 keine integrierten Dichtscheiben. Die Schmierung erfolgt über das umgebende Maschinensystem, etwa durch Ölumlauf oder eine anwendungsspezifische Fettpackung. Eine externe Abdichtung des Lagergehäuses schützt die Laufbahnen vor Schmutzeintrag. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig und bleibt über den zulässigen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad formstabil. Die normale Radiallagerluft bietet den passenden Betriebsspielraum für Standardpassungen.
Zwei Kugelreihen auf einem Innenring und eine durchgehende hohlkugelige Laufbahn im Außenring ermöglichen den selbsttätigen Ausgleich von Schiefstellungen der Welle gegenüber dem Gehäuse. Die Ausführung von NKE Steyr aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab.
Mit einem Innendurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Baubreite von 33 mm ist das Lager gefertigt. Der Innenring weist eine zylindrische Bohrung in Standardausführung auf. Die Maß- und Lauftoleranzen entsprechen der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben ermöglicht die offene Bauform den ungehinderten Schmierstoffaustausch bei Öl- oder Zentralschmiersystemen. Zudem erlaubt sie eine variable Erstbefettung für spezielle Einsatzanforderungen. In staubigen oder feuchten Umgebungen erfordert die Konstruktion eine externe Gehäusedichtung wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen.
Als Führungselement hält der Stahlblechkäfig die Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung. Das verringert innere Reibung sowie Wärmeentwicklung. Zudem bleibt der Werkstoff im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad formstabil.
Normale Radiallagerluft bezeichnet den Standard-Fertigungsspielraum ohne vergrößertes oder verringertes Lagerspiel. Nach dem Einbau auf der Welle und im Gehäuse verbleibt unter üblichen Betriebsbedingungen das erforderliche Betriebsspiel für einen störungsfreien Lauf.
In erster Linie nimmt das Pendelkugellager Radialkräfte auf. Über die beiden Kugelreihen überträgt es zusätzlich begrenzte Axialkräfte in beiden Richtungen. Für dominierende oder reine Axialbelastungen ist diese Bauform konstruktiv nicht vorgesehen.
NKE AUSTRIA GmbH
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