SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 29,76 € | 565,59 € |
| 3 | 59,54 € | 535,81 € |
Das Pendelkugellager 2318 KM von SKF bietet mit 90 mm Bohrung, 190 mm Außendurchmesser und Messingkäfig zuverlässigen Ausgleich von Fluchtungsfehlern.
Beim Pendelkugellager 2318 KM handelt es sich um ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit hohlkugeliger Außenring-Laufbahn. Diese Konstruktion gleicht Schiefstellungen der Welle gegenüber dem Gehäuse im Betrieb selbsttätig aus. Als offenes Lager ausgelegt, erlaubt diese Ausführung eine individuelle Schmierstoffversorgung über externe Schmiersysteme. Mit einer Breite von 64 mm nimmt das Lager kombinierte Belastungen bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen auf.
Konstrukteure setzen dieses zweireihige Wälzlager vor allem dort ein, wo elastische Durchbiegungen der Welle oder fertigungsbedingte Fluchtungsfehler auftreten. Die Ausführung mit robustem Messingkäfig bewährt sich insbesondere bei erhöhten Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad sowie unter Einwirkung dynamischer Zusatzkräfte. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Lagerungsanordnungen mit durchbiegungsgefährdeten Wellen, bei denen axiale und radiale Kräfte gleichzeitig auf die Lagerstelle einwirken.
Das Nachsetzzeichen K verweist auf eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf zylindrischen Wellen mithilfe von Spann- oder Abziehhülsen. Gleichzeitig ermöglicht der konische Lagersitz eine präzise Einstellung der radialen Lagerluft während des Aufpressens. Ergänzt durch die Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz) bietet das Lager eine verlässliche Basis für passgenaue Reparaturen und langlebige Neukonstruktionen in industriellen Anlagen.
Dieses zweireihige Wälzlager verfügt über eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring. Dadurch stellen sich die beiden Kugelreihen winkeleinstellbar ein, um Durchbiegungen der Welle auszugleichen. Der verbaute Massivkäfig aus Messing verleiht dem Bauteil eine hohe mechanische Stabilität bei Temperaturen von -30 bis +150 Grad.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm sowie eine Breite von 64 mm auf. Die Innenbohrung ist im Kegelverhältnis 1:12 ausgeführt, was den Einbau auf konischen Wellensitzen oder entsprechenden Montagehülsen vorgibt.
Der Kennbuchstabe K steht für die kegelige Ausführung der Lagerbohrung. Der Buchstabe M kennzeichnet einen formstabilen Messingkäfig, der die Wälzkörper führt. Diese Kombination eignet sich für anspruchsvollere Betriebsbedingungen mit Vibrationen oder erhöhten thermischen Anforderungen.
Das Bauteil ist ab Werk mit normaler Radiallagerluft (CN) gefertigt. Bei Lagern mit konischer Bohrung verringert sich dieses Radialspiel beim axialen Aufschieben auf die Welle oder Hülse. Monteure nutzen diesen Effekt, um das geforderte Betriebsspiel gezielt einzustellen.
Da dieses Bauteil ohne integrierte Dichtscheiben geliefert wird, erfolgt die Schmierung über die Gehäusekonstruktion. Je nach Drehzahl und Einsatzumgebung kommt Schmierfett oder Schmieröl zum Einsatz. Das Lager benötigt eine saubere Einbauumgebung und externe Dichtelemente gegen Schmutzeintrag.
Die Maß- und Laufgenauigkeit entspricht der Toleranzklasse P0, auch als Normaltoleranz oder ABEC 1 bezeichnet. Diese Standardgenauigkeit definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für präzise Wellenlagerungen im industriellen Maschinenbau.
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