SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,58 € | 106,09 € |
| 20 | 11,16 € | 100,51 € |
Das Pendelkugellager 1215 K/C3 von SKF mit konischer Bohrung (75x130x25 mm) gleicht Schiefstellungen flexibel aus und bietet erweiterte Radialluft für anspruchsvolle Betriebstemperaturen.
Das zweireihige Pendelkugellager 1215 K/C3 von SKF verbindet eine gemeinsame hohlkugelige Außenringlaufbahn mit zwei Kugelreihen. Diese Konstruktion gleicht Winkelfehler sowie Fluchtungsabweichungen zwischen Welle und Gehäuse im Betrieb eigenständig aus. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig, ist dieses offene Lager für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Die Ausführung erfordert ein externes Schmiermittelkonzept sowie einen Schutz vor Verschmutzung.
Konstrukteure setzen dieses Lager vor allem dort ein, wo elastische Wellendurchbiegungen auftreten oder Fluchtungsfehler bei der Gehäusemontage auszugleichen sind. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei langen Wellenführungen oder getrennten Stehlagergehäusen. Durch die bewegliche Kugelaufnahme vermeidet das Pendellager schädliche Kantenpressungen an den Laufbahnen, wodurch das Gesamtsystem auch bei dynamischen Belastungen oder Wellenverlagerungen funktionsfähig bleibt.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine kegelige Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf abgestuften Wellen oder mittels Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellenabschnitten. Bei der Montage verringert sich die radiale Lagerluft durch das Aufschieben des Innenrings messbar. Die Ausführung C3 gleicht diesen Luftverlust gezielt aus, fängt temperaturbedingte Ausdehnungen im Betrieb auf und beugt inneren Verspannungen vor.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm und eine Baubreite von 25 mm. Diese Hauptabmessungen folgen der Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz nach ABEC 1). Prüfen Sie vor dem Einbau den vorgesehenen Lagersitz auf Übereinstimmung mit diesen Parametern.
Der Kennbuchstabe K steht für eine konische Bohrung mit dem Standardkegel 1:12. Diese Form erlaubt die Befestigung auf kegeligen Wellensitzen oder die flexible Fixierung auf glatten Wellen mithilfe einer passenden Spannhülse. Dadurch lässt sich die gewünschte Vorspannung und Passung präzise einstellen.
Die Bezeichnung C3 signalisiert eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft. Sie wird benötigt, da sich das Innenspiel beim Aufpressen des konischen Innenrings auf die Welle verringert. Zudem trägt das zusätzliche Spiel dazu bei, ein Heißlaufen des Lagers bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring zu vermeiden.
Dank der Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Ausstattung mit einem Stahlblechkäfig deckt das Lager einen Einsatzbereich von -30 bis +150 Grad ab. Ausschlaggebend für die thermische Belastbarkeit im Dauerbetrieb ist die Wahl eines geeigneten Schmierfetts oder Öls.
Da dieses offene Lager ohne integrierte Dichtscheiben geliefert wird, muss die Schmierung über das Gehäuse oder eine externe Schmiereinrichtung erfolgen. Je nach Drehzahl und Betriebsbedingungen eignet sich Schmierfett oder Schmieröl. Um Verunreinigungen fernzuhalten, sind externe Gehäusedichtungen wie Wellendichtringe oder Labyrinthsysteme vorzusehen.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper beider Kugelreihen in gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung. Das Material zeichnet sich durch geringes Gewicht und Temperaturbeständigkeit aus, wodurch die Kugeln auch bei dynamischen Drehbewegungen auf ihrer Bahn geführt werden.
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