FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 17,81 € | 338,51 € |
| 5 | 35,64 € | 320,68 € |
Das Pendelkugellager 1317 -M von FAG Wälzlager gleicht mit den Maßen 85x180x41 mm Winkelfehler im Betrieb zuverlässig aus.
Das Pendelkugellager 1317 -M ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring. Diese Bauart nimmt vorrangig radiale Belastungen auf und führt die Wälzkörper über einen stabilen Messingkäfig. Durch die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtungen gelangt Schmiermittel direkt an die Kontaktflächen zwischen Kugeln und Laufbahnen. Der Einbau erfolgt vor allem in geschlossenen Gehäusekonstruktionen mit externer Abdichtung.
Dieses Pendellager kommt zum Einsatz, wenn Durchbiegungen der Welle oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagersitzen auftreten. Durch die sphärische Außenringlaufbahn stellt sich das Bauteil winklig ein, ohne dass unzulässige Kantenspannungen entstehen. Konstruktionen mit weiten Lagerabständen oder elastischen Wellen profitieren von diesem Ausgleich. Das Lager kompensiert dynamische Winkelfehler im laufenden Betrieb und trägt zu einem gleichmäßigen Wellenlauf unter radialer Belastung bei.
Der Kennbuchstabe M verweist auf den massiven Messingkäfig, der die beiden Kugelreihen stabil auf Abstand hält. Messing bewährt sich bei starken Vibrationen sowie Beschleunigungskräften in anspruchsvollen Umgebungen. Das Material ist für Dauertemperaturen im Bereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Bei der Konstruktion ist auf eine passende Schmierstoffversorgung zu achten, da das offene Bauteil auf Schmierfett oder Schmieröl aus dem umgebenden System angewiesen ist.
Ein zweireihiges Pendelkugellager mit sphärischer Außenringlaufbahn, das Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig ausgleicht. Das Nachsetzzeichen M steht für den massiven Messingkäfig. Das offene Bauteil besteht aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und verfügt über eine zylindrische Bohrung in Standardausführung.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Baubreite von 41 mm auf. Es entspricht der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Prüfen Sie diese Abmessungen vor der Montage anhand der Zeichnungsdaten Ihrer Welle und des Lagergehäuses.
Die offene Bauform ohne schleifende Dichtscheiben ermöglicht eine freie Schmiermittelzirkulation im Lagergehäuse und reduziert den Drehwiderstand. Sie erfordert jedoch eine saubere Einbauumgebung sowie externe Gehäusedichtungen, die das Eindringen von Schmutzpartikeln und das Austreten von Schmierstoff verhindern.
Dieses Modell besitzt die normale Radiallagerluft. Das radiale Lagerspiel sorgt bei herkömmlichen Betriebstemperaturen und normalen Passungswahlen für einen leichten, verspannungsfreien Lauf der Wälzkörper. Es verringert sich nach dem Einpressen auf den Wellensitz durch die elastische Aufweitung des Innenrings geringfügig.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Dieser Einsatzbereich resultiert aus der Maßstabilität des Wälzlagerstahls sowie der thermischen Beständigkeit des Messingkäfigs. Bei der Planung müssen Sie darauf achten, dass auch der verwendete Schmierstoff für die gewünschte Betriebstemperatur freigegeben ist.
Die Klassifizierung nach P0 oder ABEC 1 bezeichnet den genormten Standard für Lauf- und Maßgenauigkeit von Industriewälzlagern. Sie deckt die Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau vollständig ab. Die Abweichungen für Bohrungs- und Außendurchmesser sowie Planlauf bewegen sich in den für Normaltoleranzen definierten Grenzwerten.
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