SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 8,78 € | 166,78 € |
| 20 | 17,55 € | 158,01 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 1217 /C3 von SKF gleicht mit seinen Maßen 85x150x28 mm Winkelfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb aus.
Das Pendelkugellager 1217 /C3 ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), das über eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring verfügt. Durch diesen Aufbau kompensieren die beiden Kugelreihen statische und dynamische Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse. Das offene Lager besitzt eine zylindrische Bohrung von 85 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 28 mm. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand.
Konstruktionen mit langen Wellen neigen unter Last zu elastischen Durchbiegungen oder montagebedingten Fluchtungsfehlern. Hier sorgt das Pendelkugellager 1217 /C3 für einen kontinuierlichen Ausgleich von Schiefstellungen, ohne dass es zu punktuellen Kantenpressungen kommt. Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, integrieren Sie es vorzugsweise in geschützte Gehäusekonstruktionen mit externer Abdichtung und Schmierstoffversorgung über Öl oder Wälzlagerfett. Der zulässige Temperaturbereich reicht dabei von -30 bis +150 Grad.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine gegenüber der Normalausführung leicht erhöhte Radiallagerluft. Diese zusätzliche Luftreserve ist dann erforderlich, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen oder feste Passungen auf Welle und Gehäusesitz das Lagerspiel verringern. Die vergrößerte Radialluft trägt dazu bei, ein Verspannen der Kugelreihen zu vermeiden, und unterstützt den leichten Lauf. Zudem erlaubt die Bauart nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) einen direkten Austausch in industriellen Standardanwendungen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 28 mm auf. Es handelt sich um ein zweireihiges Wälzlager mit zylindrischer Bohrung und Standard-Innenring, gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 nach der Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1.
Der Zusatz C3 weist auf eine vergrößerte Radiallagerluft hin, die über dem Standardwert der Normalluft liegt. Dies schafft zusätzlichen Spielraum im Lager, wenn starke Erwärmung während des Betriebs zur Ausdehnung der Bauteile führt oder feste Passungssitze das radiale Betriebsspiel nach dem Aufpressen verengen.
Als offenes Wälzlager ist diese Ausführung für Umgebungen vorgesehen, in denen Gehäusedichtungen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit verhindern. Die offene Konstruktion ermöglicht eine freie Schmiermittelzirkulation durch Ölbad, Ölumlauf oder Nachschmierung mit Fett und lässt sich vor der Erstbefettung leicht reinigen.
Für dieses Wälzlager ist ein Temperatureinsatzbereich von -30 bis +150 Grad freigegeben. Der verbaute Stahlblechkäfig und das Material 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Spanne formstabil. Bei der konkreten Auslegung müssen Anwender zudem den verwendeten Schmierstoff auf die jeweilige Betriebstemperatur abstimmen.
Der Außenring des Lagers besitzt eine durchgehende hohlkugelige Lauffläche. Dadurch können sich die beiden Kugelreihen mitsamt dem Innenring innerhalb gewisser Grenzen schräg stellen, ohne die Funktion zu beeinträchtigen. Dieses Prinzip kompensiert Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehler zwischen den Lagersitzen selbsttätig im laufenden Betrieb.
Das Lager ist mit einem Stahlblechkäfig ausgestattet. Dieser führt die Kugeln der beiden Reihen sicher auf ihren Laufbahnen und trennt die Wälzkörper zuverlässig voneinander. Blechkäfige bieten eine hohe Festigkeit bei geringem Eigengewicht und vertragen den gesamten zulässigen Temperaturbereich des Lagers problemlos.
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