SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,95 € | 56,30 € |
| 30 | 5,93 € | 53,32 € |
Das Pendelkugellager 2211 EKTN9 von SKF (55x100x25 mm) gleicht Schiefstellungen zweireihig aus und verfügt über eine konische Bohrung sowie einen Polyamidkäfig.
Beim Pendelkugellager 2211 EKTN9 handelt es sich um ein zweireihiges Wälzlager mit hohlkugeliger Laufbahn im Außenring. Das Lager stammt von SKF und nimmt Radialkräfte auf, während es statische sowie dynamische Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse ausgleicht. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) eignet sich das offene Lager für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad. Die Konstruktion erfüllt industrielle Anforderungen an Laufruhe und Belastbarkeit.
Das Pendelkugellager 2211 EKTN9 eignet sich vor allem für Lagerstellen, an denen Durchbiegungen der Welle oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagersitzen auftreten. Bei längeren Wellen oder elastischen Rahmenkonstruktionen verformen sich Bauteile unter Last messbar. Dank der sphärischen Außenringlaufbahn stellen sich die beiden Kugelreihen zwanglos schräg, ohne dass störende Kantenspannungen entstehen. Konstrukteure nutzen diese zweireihige Bauart bevorzugt in geteilten Stehlagergehäusen sowie bei durchbiegungsgefährdeten Wellensträngen.
Die konische Bohrung mit dem Kegel 1:12 dient der Befestigung auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Sie erleichtert die feine Justierung der verbleibenden Lagerluft beim axialen Aufschieben des Innenrings. Das Modell besitzt normale Radiallagerluft und entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, übernehmen die Gehäusedichtungen den Schutz vor Schmutz sowie den Schmierstoffrückhalt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Gesamtbreite von 25 mm auf. Diese Maße beziehen sich auf den Standard-Innenring und den Außenring aus Wälzlagerstahl 100Cr6. Die Bohrung ist kegelig mit dem Kegelverhältnis 1:12 ausgeführt.
Die Nachsetzzeichen beschreiben Konstruktionsmerkmale des Wälzlagers. Das Kennzeichen K steht für die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 zur Montage auf Hülsen oder kegeligen Wellenzapfen. Die Endung TN9 kennzeichnet den verbauten Käfig aus Polyamid.
Ein Käfig aus Polyamid zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie gute Dämpfungseigenschaften aus. Dadurch verringern sich die Massenkräfte auf die rotierenden Wälzkörper, was zu einem ruhigen und geräuscharmen Lauf beiträgt. Der Werkstoff arbeitet zuverlässig im definierten Temperaturbereich des Lagers von -30 bis +120 Grad.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dichtscheiben und bieten dadurch einen sehr geringen Drehwiderstand. Die Schmierung mit Fett oder Öl erfolgt direkt über den Einbauraum des Maschinengehäuses. Diese Bauart erleichtert die regelmäßige Nachschmierung und eignet sich für Einbaustellen mit bereits vorhandenen, externen Gehäusedichtungen.
Die Einstufung in die Toleranzklasse P0/PN, vergleichbar mit ABEC 1, entspricht der normalen Standardtoleranz für Industriewälzlager. Sie definiert verbindliche Grenzwerte für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit von Innen- und Außenring. Für den Großteil aller allgemeinen Maschinenbauanwendungen stellt diese Präzisionsklasse die wirtschaftlichste und technisch bewährte Lösung dar.
Im Inneren des Lagers rollen zwei Kugelreihen in getrennten Innenringrillen ab, während der Außenring eine gemeinsame, durchgehend hohlkugelige Laufbahn aufweist. Neigt sich die Welle durch Biegung oder Gehäuseversatz, schwenken die Kugeln samt Innenring frei auf dieser Außenringbahn. So bleibt die Funktion ohne schädliche Zwangskräfte erhalten.
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