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| 35 | 3,80 € | 34,10 € |
Das Pendelkugellager 1208 EKTN9 mit 40x80x18 mm gleicht Winkelfehler flexibel aus und wird über eine kegelige Bohrung montiert.
Das Pendelkugellager 1208 EKTN9 ist ein zweireihiges Wälzlager mit konischer Bohrung und Hohlkugellaufbahn im Außenring. Diese Konstruktion gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem leichten Polyamidkäfig, hält das Lager thermischen Belastungen von -30 bis +120 Grad stand. Die genormte Toleranzklasse P0 (ABEC 1) sorgt für reproduzierbare Passgenauigkeit bei industriellen Instandsetzungen und Neukonstruktionen.
Dieses Pendelkugellager eignet sich vor allem für Lagerungsstellen, bei denen mit Fluchtungsfehlern oder leichten Durchbiegungen rotierender Wellen gerechnet werden muss. Typische Einsatzbereiche sind Konstruktionen mit größeren Stützweiten oder elastischen Rahmenstrukturen. Das zweireihige Lager nimmt Radialkräfte sowie moderate Axiallasten in beiden Richtungen auf. Durch die offene Bauform lässt sich das Schmiermittel bedarfsgerecht auf die Betriebsbedingungen abstimmen.
Die Kennzeichnung K steht für eine kegelige Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Die Montage erfolgt wahlweise direkt auf einem konischen Wellensitz oder mithilfe einer passenden Spannhülse auf einer zylindrischen Welle. Über den axialen Verschiebeweg lässt sich die verbleibende Radiallagerluft beim Aufpressen präzise kontrollieren. Da die Wälzkörper ungedichtet laufen, übernimmt das Gehäuse den Schutz vor Verunreinigungen sowie die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl.
Das Lager besitzt einen Bohrungsdurchmesser von 40 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 18 mm. Bei der Bohrung handelt es sich um eine konische Ausführung im Verhältnis 1:12, wodurch sich das Innenmaß zur breiteren Seite hin erweitert.
Der Außenring verfügt über eine gemeinsame, hohlkugelige Laufbahn für beide Kugelreihen. Der Innenring samt Kugelsatz kann sich darin innerhalb konstruktiver Grenzen frei einstellen. Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse oder elastische Wellendurchbiegungen führen daher nicht zu schädlichen Kantenpressungen an den Wälzkörpern.
Die Buchstabenfolge fasst konstruktive Merkmale der Ausführung zusammen: Das K steht für die konische Bohrung mit Kegel 1:12. Das Kürzel TN9 bezeichnet den Käfig aus Polyamid, welcher die Wälzkörper reibungsarm führt. Der Buchstabe E weist auf die spezifische Ausführungsvariante des Herstellers hin.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius. Begrenzender Faktor ist dabei vor allem der Käfig aus Polyamid, der innerhalb dieser Grenzwerte mechanisch stabil bleibt. Zudem müssen Sie ein Schmiermittel wählen, dessen Temperatureinsatzbereich zu diesen Betriebsbedingungen passt.
Sie befestigen das Lager entweder direkt auf einem kegelig gearbeiteten Wellenzapfen oder unter Verwendung einer Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf einer glatten Welle. Beim Aufschieben auf den Kegel weitet sich der Innenring auf. Dadurch verringert sich das ursprüngliche Lagerspiel kontrolliert bis zum gewünschten Festsitz.
Diese Ausführung besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Schmiermittel kann ungehindert an die beiden Kugelreihen gelangen, erfordert jedoch eine externe Dichtung im umgebenden Lagergehäuse. Offene Pendelkugellager müssen je nach Betriebsbedingungen und Verschmutzungsgrad der Umgebung in regelmäßigen Intervallen mit geeignetem Wälzlagerfett oder Öl nachgeschmiert werden.
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