NILOS
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Der NILOS-Ring 6032 JV aus verzinktem Sonderbandstahl dichtet Rillenkugellager mit 174x240x4 mm wirksam gegen Schmutz und Schmierstoffverlust ab.
Der NILOS-Ring 6032 JV ist eine metallische Dichtscheibe, die zur Abdichtung von Rillenkugellagern der Baureihe 6032 dient. Das Bauteil aus galvanisch verzinktem Sonderbandstahl schützt das Wälzlager vor eindringenden Fremdkörpern und mindert den Verlust von Schmierfett. Mit den Abmessungen von 174 mm Bohrung, 240 mm Außendurchmesser und 4 mm Breite lässt sich die Dichtung raumsparend in bestehende Konstruktionen integrieren.
Dieses Dichtelement dichtet Rillenkugellager in Umgebungen mit starker Staub- oder Partikelbelastung ab. Typische Einsatzbereiche finden sich in Wälzlagerungen mit rotierenden Wellen sowie mechanischen Baugruppen mit direkter Feststoffbelastung. Die Ganzmetallausführung eignet sich für Betriebsbedingungen, bei denen elastische Dichtungen durch abrasive Partikel beschädigt werden könnten oder zusätzlicher Schutz vor groben Verschmutzungen gefordert ist.
Die Ausführung JV dichtet am Innenring des Wälzlagers ab, während die Scheibe im Gehäuse fixiert wird. Bei der Inbetriebnahme läuft die feine Dichtkante unter leichtem Druck gegen die rotierende Fläche des Innenrings an. Durch diese Reibung schleift sich der Ring leicht ein und bildet eine wirksame, berührungsarme Labyrinthdichtung. Der galvanisch verzinkte Sonderbandstahl schützt das Bauteil vor Korrosion.
Mit einer Bohrung von 174 mm, einem Außendurchmesser von 240 mm und einer Breite von 4 mm passt dieses Bauteil exakt auf Rillenkugellager der Baugröße 6032. Diese Abmessungen erlauben einen platzsparenden Einbau direkt an der Stirnseite des Lagers, ohne dass größere Gehäuseanpassungen erforderlich sind.
Die Bauform ist speziell auf Rillenkugellager abgestimmt und wird vor allem bei Lagern der Serie 6032 eingesetzt. Der Dichtring schützt das Wälzlager vor Umgebungseinflüssen. In der Baugruppe trägt die Metallscheibe dazu bei, dass Schmierstoff im Lager verbleibt und feste Verunreinigungen nicht zu den Wälzkörpern vordringen.
Bei der Variante JV wird die Dichtscheibe gehäuseseitig fixiert und legt die Dichtkante an den rotierenden Innenring des Lagers an. Dieses Prinzip eignet sich für Anwendungen, bei denen die Welle mit dem Innenring umläuft. Durch das anfängliche Einlaufen entsteht ein minimaler Spalt, der Schmutz fernhält.
Galvanisch verzinkter Sonderbandstahl verleiht der Dichtscheibe Formstabilität und schützt das Metall vor Korrosion. Der Werkstoff hält die notwendige Federwirkung aufrecht, wodurch der Anpressdruck der Dichtkante an den Lagerring gleichmäßig bleibt. Zudem widersteht der Bandstahl mechanischer Beanspruchung durch grobe Partikel besser als weiche Elastomere.
Die Funktionsweise basiert auf einer metallischen Berührungsdichtung, die sich während der ersten Umdrehungen selbstständig anpasst. Die Dichtkante gleitet am Wälzlagerring entlang und arbeitet sich minimal ein. So entsteht ein feiner Dichtspalt ähnlich einer Labyrinthdichtung, der das Eindringen von Schmutzpartikeln behindert und Schmierstoff zurückhält.
Die Dichtscheibe wird plan zwischen Wälzlager und Gehäuseschulter verspannt. Eine zentrische Ausrichtung ist erforderlich, damit die Dichtkante rundum gleichmäßig am Innenring aufliegt. Achten Sie darauf, den Ring bei der Montage nicht zu verformen, damit die Dichtlippe ihre vorgesehene Lage beibehält.
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