NKE
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| 5 | 43,67 € | 393,08 € |
Das offene Nadellager (massiv) RNA4840 von NKE Steyr (220x250x50 mm) bietet hohe radiale Tragfähigkeit bei geringem radialem Bauraumbedarf ohne Innenring.
Das Nadellager (massiv) RNA4840 ist ein einreihiges Wälzlager ohne Innenring, das speziell für platzsparende Konstruktionen konzipiert ist. Mit einer Bohrung von 220 mm, einem Außendurchmesser von 250 mm und einer Breite von 50 mm nimmt dieses Lager erhebliche radiale Kräfte auf. Der massive Außenring führt den Stahlblechkäfig präzise. Da die Nadeln unmittelbar auf der Welle abrollen, reduziert sich der radiale Bauraumbedarf der Baugruppe auf ein Minimum.
Das Lager kommt bevorzugt dort zum Einsatz, wo hohe Radiallasten auf engem Raum aufgenommen werden müssen. Als Loslager gleicht die Konstruktion axiale Längenänderungen der Welle aus. Typische Anwendungsfelder liegen im allgemeinen Maschinenbau. Voraussetzung für den ordnungsgemäßen Betrieb ist eine gehärtete und feingeschliffene Welle, welche die Funktion der inneren Laufbahn direkt übernimmt.
Beim Verzicht auf einen Innenring bildet der Wellenzapfen die direkte Laufbahn für den Nadelkranz. Daher bestimmt die Oberflächenbeschaffenheit und Härte der Welle maßgeblich die Lebensdauer der Lagerstelle. Der Außenring verfügt über eine integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung, sodass Schmierstoffe gezielt zugeführt werden können. Als offenes Bauteil für Temperaturen von -20 bis +100 Grad erfordert das Lager eine externe Abdichtung der Gehäuseumgebung gegen Verschmutzung und Schmierstoffverlust.
Dieses massive Nadellager besitzt einen Innendurchmesser beziehungsweise Hüllkreisdurchmesser von 220 mm, einen Außendurchmesser von 250 mm und eine Baubreite von 50 mm. Diese Dimensionen ermöglichen eine sehr flache radiale Bauhöhe, was die Konstruktion kompakter und tragfähiger Lagerungen bei großen Wellendurchmessern erleichtert.
Die Konstruktion ohne Innenring spart wertvollen radialen Bauraum und reduziert das Gesamtgewicht der Lagerstelle. Die Nadeln laufen direkt auf dem Wellenzapfen. Dadurch lässt sich bei gegebenem Gehäusedurchmesser ein größerer und somit biegesteiferer Wellendurchmesser realisieren, sofern die Welle gehärtet und geschliffen ist.
Das Lager verfügt im Außenring über eine integrierte Umfangsnut sowie Schmierbohrungen. Über diese Vorrichtung lässt sich Schmierstoff direkt in das Innere der Wälzkörperreihe leiten. Da es sich um ein offenes Lager handelt, müssen externe Dichtungen im umgebenden Gehäuse angebracht werden, um das Schmiermittel im Lagerraum zu halten.
Das Bauteil ist in der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was der Klasse ABEC 1 entspricht, und besitzt eine normale Radiallagerluft. Das tatsächliche Betriebsspiel der Lagerung entsteht erst beim Einbau und wird maßgeblich durch die Passung des Gehäuses sowie die Maßhaltigkeit der bearbeiteten Welle bestimmt.
Ausgestattet mit einem formstabilen Stahlblechkäfig ist das Nadellager für Betriebstemperaturen zwischen -20 Grad und +100 Grad ausgelegt. Für einen dauerhaften Betrieb muss das gewählte Schmiermittel ebenfalls für diesen thermischen Bereich freigegeben sein und regelmäßig erneuert werden.
Nein, dieses einreihige Nadellager ist rein für die Aufnahme von Radialkräften konstruiert und übernimmt die Funktion eines Loslagers. Es kann die Welle in axialer Richtung nicht führen. Zur Aufnahme axialer Kräfte oder zur Fixierung der Welle müssen in der Konstruktion separate Axiallager oder geeignete Anschläge vorgesehen werden.
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