NKE
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Das offene Nadellager (massiv) NK90/25 von NKE Steyr bietet eine platzsparende Lagerung für 90 mm Wellen mit gehärteter Laufbahn bei 110 mm Außendurchmesser.
Das Nadellager (massiv) NK90/25 von NKE Steyr ist als einreihiges, spanend gefertigtes Wälzlager ohne Innenring ausgeführt. Mit einem Hüllkreisdurchmesser von 90 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Breite von 25 mm eignet sich diese Bauform für Lagerstellen mit geringem radialem Bauraum. Die Wälzkörper laufen direkt auf der Welle, wodurch Sie eine steife und kompakte Konstruktion erzielen. Das offene Lager verfügt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen im massiven Außenring.
Dieses Nadellager nimmt hohe Radialkräfte auf und fungiert rein als Loslager ohne axiale Führungsfunktion. Typische Einsatzgebiete umfassen radiale Lagerstellen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau, bei denen gehärtete und geschliffene Wellen als direkte Laufbahn dienen. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Zylindernadeln bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +100 Grad. Durch den Verzicht auf einen Innenring sparen Sie Gewicht und Bauhöhe, während die radiale Steifigkeit der gesamten Baugruppe erhalten bleibt.
Da das Lager ohne Innenring montiert wird, übernimmt die Welle die Funktion der inneren Laufbahn. Voraussetzung ist, dass der Wellenzapfen entsprechend maßhaltig und oberflächengehärtet ausgeführt wird, um Verschleiß zu vermeiden. Das Modell entspricht der normalen Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 und besitzt die reguläre Radiallagerluft. Da keine Dichtungen integriert sind, empfiehlt sich eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutzeintrag sowie eine kontinuierliche Fett- oder Ölversorgung über die Schmierbohrung.
Ein massiver Außenring mit integriertem Nadelkranz und Stahlblechkäfig kennzeichnet dieses einreihige Radial-Wälzlager. Die Ausführung verzichtet auf einen separaten Innenring, wodurch das Bauteil sehr kompakt baut und die Nadeln direkt auf einer bearbeiteten Welle abrollen. Eine Schmiernut samt Querbohrung im Außenring erleichtert die Schmierstoffzufuhr.
Die Bohrung beziehungsweise der Nadelhüllkreisdurchmesser beträgt 90 mm, passend für entsprechend dimensionierte Wellen. Der Außendurchmesser des Außenrings misst 110 mm bei einer Gesamtbreite von 25 mm. Diese Proportionen erlauben eine hohe radiale Kraftaufnahme auf engem Einbauraum.
Der Verzicht auf den Innenring ermöglicht einen größeren Wellendurchmesser bei gleichbleibendem Außendurchmesser oder ein kleineres Gehäuse bei festem Wellenmaß. Dadurch sparen Sie Bauraum und bewegte Masse ein. Voraussetzung für den langlebigen Betrieb ist eine gehärtete und feinstbearbeitete Lauffläche auf der Welle selbst.
Über eine außenliegende Umfangsnut und mindestens eine Schmierbohrung im Außenring leiten Sie Schmierfett oder Schmieröl direkt in den Arbeitsbereich der Wälzkörper. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, schützt eine gehäuseseitige Abdichtung vor Schmierstoffverlust und dem Eindringen von Verunreinigungen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Die metallischen Komponenten wie der Außenring und der Stahlblechkäfig decken diese Spanne ab. Bei der Auslegung der Betriebstemperatur sollten Sie auch die thermische Beständigkeit des eingesetzten Schmierstoffs berücksichtigen.
Das Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Es verfügt über eine normale Radiallagerluft. Damit eignet sich das Lager für gängige industrielle Präzisionsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau.
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