NKE
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| 30 | 6,33 € | 57,01 € |
Das Nadellager (massiv) RNA4917 von NKE Steyr bietet eine kompakte Lagerung mit 100 mm Hüllkreis und 120 mm Außendurchmesser ohne Innenring.
Das Nadellager (massiv) RNA4917 zeichnet sich durch seinen geringen radialen Bauraum bei hoher Belastbarkeit aus. Da diese Ausführung ohne Innenring gefertigt ist, laufen die Nadeln unmittelbar auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Mit einer Breite von 35 mm und der Nadelanordnung im Stahlblechkäfig nimmt das Wälzlager hohe Radialkräfte auf. Eine Umfangsnut mit integrierten Schmierbohrungen vereinfacht die Schmierstoffzufuhr im Betrieb.
Diese Bauform kommt vor allem zum Einsatz, wenn der Bauraum in radialer Richtung begrenzt ist und gleichzeitig hohe Radiallasten wirken. Typische Einsatzfelder sind kompakte Lagerstellen mit rein radialer Kraftübertragung. Als Loslager gleicht die Konstruktion axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse aus. Voraussetzung für den Einsatz ist eine Welle, die als gehärtete Laufbahn dient.
Da kein Innenring vorhanden ist, dient der Wellenzapfen unmittelbar als Gegenlaufbahn der Wälzkörper. Eine gehärtete und maßhaltige Wellenoberfläche ist erforderlich, um Verschleiß zu mindern und die Tragfähigkeit zu nutzen. Das Bauteil verfügt über normale Radiallagerluft und ist für den Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius ausgelegt. Über die Schmiernut im Außenring lässt sich der Schmierstoff direkt zuführen.
Mit einem massiven Außenring und bordgeführten Wälzkörpern kommt diese einreihige Ausführung ohne Innenring aus. Die Nadeln laufen direkt auf der Welle, wodurch die radiale Bauhöhe bei einem Hüllkreisdurchmesser von 100 mm und einem Außendurchmesser von 120 mm gering bleibt. Die Toleranzklasse entspricht P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Der Nadelhüllkreisdurchmesser ohne Innenring beträgt 100 mm, der Außendurchmesser des massiven Außenrings liegt bei 120 mm und die Lagerbreite misst 35 mm. Durch diese Maße eignet sich das Bauteil für tragfähige Lagerungen auf engem radialem Raum.
Weil kein Innenring vorhanden ist, fungiert die Welle unmittelbar als Laufbahn für die Nadeln. Der Wellenzapfen muss gehärtet, feinstbearbeitet und frei von Riefen ausgeführt sein. Rundheit und Zylindrizität der Welle bestimmen direkt das Betriebsspiel sowie die Tragfähigkeit der Lagerstelle.
Die Schmierung erfolgt von außen über die im Außenring integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrungen, da das Lager keine eigenen Dichtungen besitzt. Geeignetes Schmierfett oder Schmieröl gelangt so direkt in den Nadelkranz. Externe Gehäusedichtungen schützen die Lagerstelle vor Schmutz und Feuchtigkeit.
Mit seinem Stahlblechkäfig ist das Lager für einen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius ausgelegt. In dieser Spanne bleiben die Maßstabilität des Außenrings sowie die Käfigfunktion erhalten. Der tatsächliche Temperatureinsatz hängt zusätzlich von den Eigenschaften des gewählten Schmierstoffs ab.
Die Angabe der normalen Radiallagerluft bezieht sich auf das radiale Lagerspiel vor dem Einbau. Da das Lager ohne Innenring geliefert wird, bildet sich das endgültige Betriebsspiel erst aus der Kombination von Nadelhüllkreis und dem tatsächlich gefertigten Wellendurchmesser.
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