NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 0,73 € | 13,79 € |
| 25 | 1,45 € | 13,07 € |
| 50 | 2,18 € | 12,34 € |
Das Nadellager (massiv) NKI20/20 von NKE Steyr kombiniert kompakte Abmessungen von 20x32x20 mm mit einem Innenring für hohe Radiallasten im Maschinenbau.
Das Nadellager (massiv) NKI20/20 ist ein kompaktes Radial-Wälzlager von NKE Steyr mit spanend gefertigten Ringen. Dank der zylindrischen Rollkörper überträgt die einreihige Konstruktion hohe radiale Kräfte auf engem Bauraum. Das Lager verfügt über einen separaten Innenring, wodurch keine speziell gehärteten und geschliffenen Wellenlaufbahnen erforderlich sind. Mit den Maßen 20 mm Bohrung, 32 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite passt das Modell in präzise Konstruktionen der Antriebstechnik.
Dieses Massiv-Nadellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo bei geringem radialem Einbauraum hohe Radialkräfte wirken. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Getriebestufen, Wellenlagerungen mit begrenztem radialem Bauraum oder allgemeinen Industrieantrieben. Da es sich um ein reines Radiallager ohne axiale Führungsfunktion handelt, übernimmt die Ausführung im System typischerweise die Loslagerfunktion. Durch die offene Bauweise lässt sich das Wälzlager flexibel in zentrale Schmiersysteme integrieren.
Der Innenring ermöglicht die Montage auf ungehärteten Wellenabschnitten und bietet definierte Laufbahnverhältnisse bei normaler Radiallagerluft. Für eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung besitzt der Außenring eine Umfangsnut samt Schmierbohrung. Über diese Öffnung gelangt Schmierfett oder Schmieröl gezielt zwischen Käfig und Nadeln. Da das Lager offen ausgeführt ist, empfiehlt sich der Schutz der Lagerstelle im Gehäuse durch externe Dichtelemente vor Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust.
Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm sowie einer Breite von 20 mm eignet sich die Ausführung für tragfähige Lagerungen bei schlanker radialer Bauhöhe. Vor dem Einbau sind Gehäusebohrung und Wellendurchmesser auf Übereinstimmung mit diesen Anschlussmaßen abzugleichen.
Ein separater Innenring ermöglicht den Einsatz des Lagers auf Wellen, deren Oberfläche nicht spanend gehärtet oder feinstgeschliffen ist. Die Nadeln laufen direkt auf der präzisen Mantelfläche des Innenrings ab. Zudem lässt sich der Innenring bei der Montage separat auf die Welle aufbringen, was den Zusammenbau vereinfacht.
Für die Nachschmierung weist der massive Außenring eine umlaufende Nut sowie Schmierbohrungen auf. Schmierstoff gelangt dadurch direkt in den Wälzkörperraum zu den Nadeln und dem Stahlblechkäfig. Da das Bauteil werkseitig offen gefertigt wird, können Sie je nach Betriebsbedingung ein passendes Industrieöl oder Wälzlagerfett verwenden.
Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten der Stahlblechkäfig und die massiven Lagerringe ihre Formstabilität. Achten Sie bei der Auslegung darauf, dass das gewählte Schmiermittel ebenfalls für die auftretenden Betriebstemperaturen der jeweiligen Anlage freigegeben ist.
Die Kennzeichnung P0 beziehungsweise ABEC 1 steht für die gebräuchliche Normaltoleranz von Industriewälzlagern. Sie definiert zulässige Abweichungen bezüglich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Lagerringe. Für die Mehrheit aller gängigen Maschinenbauanwendungen bietet diese Toleranzklasse eine vollkommen ausreichende Genauigkeit im Zusammenspiel mit standardisierten Gehäusesitzen.
Nein, diese Nadellagerbauart ist als reines Radiallager konzipiert und dient im System primär als Loslager. Es überträgt keine Axialkräfte und erlaubt axiale Längsverschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse. Treten im Betrieb zusätzliche Schub- oder Axiallasten auf, müssen Sie diese über separate Axiallagerungen oder Festlager abfangen.
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