NKE
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Das Nadellager (massiv) NK73/25 von NKE Steyr bietet bei Abmessungen von 73x90x25 mm hohe radiale Tragfähigkeit auf gehärteten Wellen.
Das einreihige Nadellager (massiv) NK73/25 von NKE Steyr zeichnet sich durch seine kompakte Bauform bei einem Innendurchmesser von 73 mm und einem Außendurchmesser von 90 mm aus. Da dieses Wälzlager ohne Innenring ausgeführt ist, laufen die Wälzkörper direkt auf der Welle. Dies ermöglicht radial besonders platzsparende Konstruktionen. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und normaler Radiallagerluft, eignet sich das offene Lager für Anwendungen im Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius.
Dieses Nadellager nimmt hohe radiale Kräfte auf engem Bauraum auf. Da das Lager keine axialen Führungskräfte überträgt, fungiert es rein als Loslager. Typische Einsatzgebiete finden sich im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau, bei denen die Welle als gehärtete und geschliffene Laufbahn dient. Über die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung lässt sich der Schmierstoff direkt in die Laufbahn der Nadeln einbringen, was die Nachschmierung im laufenden Betrieb erleichtert.
Bei Lagern ohne Innenring bestimmt die Beschaffenheit der Welle maßgeblich die Funktion. Sie müssen die Welle gehärtet und feinstbearbeitet ausführen, damit sie den Belastungen der Nadeln standhält. Zudem ist das Lager als offenes Modell ohne Dichtungen konzipiert. Konstrukteure sollten daher externe Dichtelemente im Gehäuse vorsehen, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 sorgt dabei für standardisierte Anschlussmaße am Außendurchmesser.
Mit 73 mm Innendurchmesser, 90 mm Außendurchmesser und 25 mm Baubreite ist das Wälzlager dimensioniert. Durch die Konstruktion ohne Innenring fungiert der Wellendurchmesser von 73 mm direkt als innere Gegenlaufbahn für die Wälzkörper.
Die am Außenring angebrachte Umfangsnut verteilt den Schmierstoff gleichmäßig über den Umfang und leitet ihn durch Schmierbohrungen direkt an die Wälzkörper. Dies vereinfacht die Relubrikation im eingebauten Zustand und unterstützt eine zuverlässige Schmierstoffversorgung des Nadelkranzes im laufenden Betrieb.
Bei einer Lagerung ohne Innenring fungiert die Welle unmittelbar als Gegenlaufbahn für die Wälzkörper. Um Verschleiß zu vermeiden, muss die Welle eine gehärtete und feinstbearbeitete Oberfläche aufweisen. Diese Konstruktionsweise spart radialen Bauraum ein und erlaubt größere Wellendurchmesser bei gleichem Außendurchmesser.
Zwischen -20 und +100 Grad Celsius liegt der zulässige Betriebsbereich für das Lager. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten der Stahlblechkäfig und die Wälzkörper ihre Maßstabilität. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist auf einen geeigneten Schmierstoff zu achten, der diese Temperaturen abdeckt.
Als offenes Nadellager bietet diese Ausführung einen geringen Reibungswiderstand und lässt sich flexibel an bestehende Schmierkreisläufe anschließen. Da Schmutz und Feuchtigkeit ungehindert eindringen könnten, erfordert die Gehäusekonstruktion separate Dichtungen, um das Lager und das Schmiermittel vor Verunreinigungen zu schützen.
Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1) definiert die Standardgenauigkeit für Maß-, Form- und Laufabweichungen im Wälzlagerbereich. Diese Genauigkeitsklasse deckt die üblichen Anforderungen industrieller Anwendungen ab und ermöglicht einen problemlosen Austausch der Komponenten bei Wartungsarbeiten.
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