NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 0,79 € | 14,81 € |
| 25 | 1,56 € | 14,04 € |
| 50 | 2,34 € | 13,26 € |
Das Nadellager (massiv) NK37/30 von NKE Steyr bietet eine kompakte Lagerung für gehärtete Wellen bei 37 mm Hüllkreis, 47 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite.
Das Nadellager (massiv) NK37/30 von NKE Steyr ist als einreihiges Radial-Wälzlager ohne Innenring konzipiert. Durch diesen Aufbau laufen die zylindrischen Wälzkörper direkt auf der gehärteten sowie geschliffenen Welle. Dies ermöglicht eine radial besonders flache Konstruktion bei hoher Tragfähigkeit. Das offene Lager besitzt einen geführten Stahlblechkäfig und ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius ausgelegt. Die Fertigung entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Dieses massive Nadellager nimmt hohe Radialkräfte auf engem Raum auf. Typische Einsatzbereiche finden sich bei kompakten Lagerungen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen die Welle selbst als Laufbahn dient. Da die Konstruktion ohne Innenring auskommt, reduziert sich das Gewicht der Gesamtlagerung. Als reines Loslager nimmt die Baueinheit ausschließlich Radiallasten auf, während axiale Führungskräfte über separate Bauteile aufgenommen werden.
Bei der Verwendung des NK37/30 ohne Innenring bestimmt die Ausführung der Wellenlaufbahn maßgeblich die Funktion. Die Welle muss gehärtet und feinstbearbeitet sein, um den Wälzkörpern als direkte Gegenlauffläche zu dienen. Über die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung lässt sich das Lager im Gehäuse direkt mit Schmierstoff versorgen. Da dieses offene Modell keinen integrierten Dichtungsschutz besitzt, planen Konstrukteure für die Lagerstelle eine externe Gehäuseabdichtung ein.
Der Hüllkreisdurchmesser beträgt 37 mm und entspricht dem Innendurchmesser des Nadelkranzes. Der Außendurchmesser liegt bei 47 mm und die Baubreite bei 30 mm. Diese Proportionen erlauben eine schmale, radial belastbare Lageranordnung direkt auf einer 37-mm-Welle ohne zusätzlichen Innenring.
Der Verzicht auf einen Innenring spart radialen Bauraum und verringert die rotierende Masse. Das Lager nutzt die Oberfläche der Welle direkt als Laufbahn. Voraussetzung hierfür ist eine gehärtete und geschliffene Wellenoberfläche. Auf diese Weise entsteht eine besonders raumsparende Lagerung für anspruchsvolle Einbausituationen.
Zur Schmierstoffzufuhr besitzt der massive Außenring eine Umfangsnut mit Schmierbohrung. Dadurch gelangt Schmierfett oder Schmieröl direkt über das Lagergehäuse an den Nadelkranz und die Laufbahnen. Da es sich um ein offenes Lager handelt, benötigt die Lagerstelle eine externe Abdichtung am Gehäuse oder an der Welle.
Der Käfig aus Stahlblech führt die Nadelrollen parallel zueinander und hält sie auf gleichmäßigem Abstand. Dies verhindert den gegenseitigen Kontakt der Wälzkörper, verringert Reibung sowie Wärmeentwicklung und unterstützt den gleichmäßigen Lauf des Lagers im Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius.
Diese Kennzeichnung definiert die Standard-Genauigkeit für Maß- und Formtoleranzen industrieller Wälzlager. Bauteile dieser Genauigkeitsklasse bieten eine solide Maßhaltigkeit für gängige Industrieanwendungen. Sie tragen dazu bei, dass das Nadellager mit seinen Nenndurchmessern passgenau in die entsprechende Gehäusebohrung eingesetzt werden kann.
Bei diesem Modell liegt die normale Radiallagerluft vor. Das tatsächliche Betriebsspiel stellt sich nach dem Einbau ein und hängt von den Passungsmaßen der Gehäusebohrung sowie der Welle ab. Die normale Lagerluft eignet sich für übliche Betriebstemperaturen und standardmäßige Einbauverhältnisse im Maschinenbau.
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