NK35/30 Nadellager (Massiv) von NKE
NK35/30 Nadellager (Massiv) von NKE

NKE

Nadellager (Massiv) NKE NK35/30

Technische Daten
 
Innendurchmesser
35 mm
Außendurchmesser
45 mm
Breite
30 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Innenring
ohne Innenring
Temperaturbereich
-20 bis +100 °C
Schmierung
Umfangsnut mit Schmierbohrung(en)
Nadelreihen
einreihiges Lager
Gewicht
0,12 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Nadellager (Massiv) NKE NK35/30
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Nadellager (Massiv) NKE NK35/30

Das Nadellager (massiv) NK35/30 von NKE Steyr spart Bauraum durch den Verzicht auf einen Innenring bei Maßen von 35x45x30 mm.

Das Nadellager (massiv) NK35/30 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager von NKE Steyr mit 35 mm Bohrungskreis, 45 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite. Diese Bauform nimmt hohe Radialkräfte bei sehr geringem radialen Bauraum auf. Da die Nadeln direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle laufen, entfällt der Innenring vollständig. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise. Die offene Konstruktion eignet sich für öl- oder fettgeschmierte Systeme innerhalb geschlossener Gehäuse.

Für welche Anforderungen ist das Nadellager (massiv) NK35/30 ausgelegt?

Das Nadellager (massiv) NK35/30 kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo hohe radiale Kräfte bei stark beschränktem radialem Einbauraum aufgenommen werden müssen. Weil die Wälzkörper direkt auf der Welle abrollen, ermöglicht das Lager steife und raumsparende Konstruktionen. Die offene Ausführung setzt eine geschützte Umgebung im Gehäuse voraus. Über die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung gelangt Schmieröl oder Schmierfett direkt an den Nadelkranz.

Welche Voraussetzungen gelten für die Ausführung ohne Innenring?

Weil dieses Lager ohne separaten Innenring ausgeführt ist, fungiert die Welle selbst als Laufbahn für die Nadeln. Der Wellenzapfen sollte entsprechend gehärtet und feinstbearbeitet sein, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen. Das Bauteil besitzt eine normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Für den ordnungsgemäßen Betrieb ist zudem der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad zu berücksichtigen, den der Stahlblechkäfig und das Schmiermedium vorgeben.

Welche Abmessungen weist das Nadellager (massiv) NK35/30 auf?

Mit einem Innendurchmesser von 35 mm unter den Nadeln, einem Außendurchmesser von 45 mm und einer Breite von 30 mm besitzt dieses Modell eine breite Auflagefläche. Die 30 mm Baubreite unterstützt die Aufnahme hoher radialer Kräfte. Vor dem Einbau sind der Durchmesser des Wellensitzes sowie die Gehäusebohrung zu prüfen.

Warum wird dieses Wälzlager ohne Innenring geliefert?

Der Verzicht auf den Innenring reduziert den radialen Platzbedarf auf ein Minimum, da der Nadelkranz direkt auf der Welle abrollt. Auf diese Weise lässt sich der Wellendurchmesser maximieren, was die Steifigkeit der Konstruktion steigert. Die Welle muss dafür als gehärtete und geschliffene Lauffläche ausgeführt sein.

Wie erfolgt die Nachschmierung beim NK35/30?

Der massive Außenring verfügt über eine umlaufende Schmiernut sowie Schmierbohrungen. Dadurch gelangt Schmierfett oder Schmieröl von außen gleichmäßig durch das Gehäuse direkt an den einreihigen Nadelkranz. Diese Konstruktion erleichtert die Einbindung in bestehende Schmiersysteme und unterstützt eine gleichmäßige Versorgung der Kontaktflächen im Betrieb.

Welcher Temperaturbereich ist für das Nadellager zulässig?

Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +100 Grad ausgelegt. Der verbaute Stahlblechkäfig behält in diesem Temperaturfenster seine Formstabilität. Für den Betrieb empfiehlt sich eine gezielte Abstimmung des verwendeten Schmierstoffs auf die tatsächliche Betriebstemperatur und die Umgebungsbedingungen.

Was bedeutet die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1?

Diese Einstufung entspricht der herkömmlichen Standard-Genauigkeitsklasse für Industrie-Wälzlager nach internationalen Richtlinien. Sie definiert zulässige Maß- und Formabweichungen für Außendurchmesser und Laufgenauigkeit. Für die meisten Standardanwendungen im Maschinenbau bietet diese Toleranzklasse eine bewährte Passgenauigkeit bei zylindrischen Gehäusesitzen.

Welche Rolle spielt die normale Radiallagerluft bei diesem Nadellager?

Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Radialspiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Nach dem Einpressen in das Gehäuse und dem Fügen auf der Welle verringert sich dieses Spiel durch die Passungsverhältnisse. Die Auslegung trägt bei fachgerechtem Wellensitz zu einem leichten und gleichmäßigen Lauf bei.

NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
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