NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,48 € | 9,06 € |
| 50 | 0,95 € | 8,59 € |
| 100 | 1,43 € | 8,11 € |
Das Nadellager (massiv) NK24/16 von NKE Steyr bietet eine kompakte Lagerung für radiale Kräfte bei 24 mm Hüllkreisdurchmesser, 32 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite.
Das Nadellager (massiv) NK24/16 kommt überall dort zum Einsatz, wo bei begrenztem radialem Bauraum hohe radiale Kräfte aufgenommen werden müssen. Als offenes, einreihiges Wälzlager ohne Innenring nutzt es direkt die gehärtete und geschliffene Welle als Laufbahn. Ein präzise gefertigter Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Wälzkörper sicher. Die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrungen im massiven Außenring ermöglicht eine direkte und gleichmäßige Zufuhr von Schmierstoff während des laufenden Betriebs.
Dieses Wälzlager dient vorrangig als Loslager für rein radiale Belastungen im allgemeinen Maschinen- und Vorrichtungsbau. Da es ohne Innenring konstruiert ist, spart es wertvollen radialen Einbauraum und hält den Wellendurchmesser im Verhältnis zum Gehäuse groß. Der Einsatz empfiehlt sich für kompakte Lagerungsanordnungen mit hohen Radiallasten, in denen die Welle selbst als gehärtete Gegenlaufbahn fungiert und eine axiale Verschiebung der Welle gegenüber dem Gehäuse ausgeglichen werden soll.
Da der Nadelkranz direkt auf der Welle abrollt, muss der entsprechende Wellenabschnitt gehärtet und feinstbearbeitet sein, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Bei der Konstruktion ist darauf zu achten, dass die Welle die erforderliche Oberflächengüte aufweist. Das Lager besitzt eine normale Radiallagerluft und entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Weil es sich um eine offene Bauform ohne integrierte Dichtungen handelt, dient eine externe Abdichtung am Gehäuse dem Schutz vor Verunreinigungen.
Mit einem Hüllkreisdurchmesser von 24 mm unter den Nadeln, einem Außendurchmesser von 32 mm und einer Breite von 16 mm baut das Lager radial sehr flach. Durch den Verzicht auf einen Innenring wird minimaler Bauraum beansprucht.
Der Verzicht auf einen Innenring spart radialen Bauraum und erlaubt die Verwendung einer steiferen Welle. Die Welle übernimmt dabei die Funktion der inneren Laufbahn, weshalb ihre Oberfläche gehärtet und feinstbearbeitet ausgeführt sein muss.
Der Außenring des Lagers verfügt über eine Umfangsnut sowie Schmierbohrungen. Über diese Geometrie lässt sich Schmierfett oder Schmieröl von außen direkt über das Gehäuse in den Bereich der Wälzkörper einbringen.
Das Wälzlager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius ausgelegt. Dieser thermische Einsatzbereich eignet sich für reguläre Industrieanwendungen im Standard-Temperaturbereich.
Im Lagerinneren führt ein Stahlblechkäfig die zylindrischen Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand. Dies sorgt für eine Führung der Nadeln und unterstützt den gleichmäßigen Lauf des einreihigen Lagers unter radialer Last.
Diese Einstufung entspricht der normalen Standard-Genauigkeitsklasse für Industrie-Wälzlager. Die Maß- und Lauffehlertoleranzen liegen innerhalb der üblichen Normwerte für den allgemeinen Maschinenbau und bieten die definierte Passgenauigkeit bei regulären Anforderungen.
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