NKE
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Das Nadellager (massiv) RNA4852 von NKE Steyr bietet hohe radiale Tragfähigkeit auf engem radialem Raum bei 285 mm Bohrung und 320 mm Außendurchmesser.
Das Nadellager (massiv) RNA4852 dient der Aufnahme hoher radialer Kräfte in Maschinenkonstruktionen, bei denen der radiale Bauraum begrenzt ist. Bei dieser massiven Bauform laufen die Wälzkörper direkt auf der gehärteten sowie geschliffenen Welle, da die Ausführung ohne separaten Innenring konstruiert ist. Durch den massiven Außenring mit 60 mm Breite bleibt die Lagerstelle formstabil. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in einer Nadelreihe.
Dieses einreihige Wälzlager kommt in Lagerungen mit hohen Radiallasten und begrenztem radialem Querschnitt zum Einsatz. Da das Lager ausschließlich Radiallasten überträgt, fungiert es als reines Loslager. Es erlaubt axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse ohne Zwängungen. Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +100 Grad Celsius. Für eine kontinuierliche Nachschmierung im laufenden Betrieb sorgt die am Außenring integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung.
Da die Bauform ohne separaten Innenring ausgeführt ist, fungiert der Wellenzapfen unmittelbar als innere Laufbahn. Anwender müssen die Welle gehärtet und feinstbearbeitet ausführen, um Verschleiß entgegenzuwirken. Das Modell weist die normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 auf. Als offenes Lager besitzt es keine integrierten Dichtscheiben, weshalb die Lagerstelle über das umgebende Gehäuse vor Schmutz geschützt werden sollte.
Das Lager besitzt einen Hüllkreisdurchmesser beziehungsweise eine Bohrung von 285 mm, einen Außendurchmesser von 320 mm und eine Breite von 60 mm. Diese Dimensionen ermöglichen die Aufnahme beträchtlicher Radialkräfte bei einem vergleichsweise flachen Querschnitt. Das Bauteil eignet sich dadurch für kompakte radiale Einbauräume.
Die Bauform ohne Innenring spart wertvollen radialen Einbauraum ein und erlaubt einen größeren Wellendurchmesser bei gegebenem Gehäusedurchmesser. Die Wälzkörper laufen direkt auf der Welle ab. Daher muss die Welle gehärtet sowie geschliffen sein, damit sie die Funktion der inneren Laufbahn übernimmt.
Im Inneren führt ein einreihiger Stahlblechkäfig die Zylindernadeln auf Abstand. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch Formstabilität bei geringem Gewicht aus und hält den typischen mechanischen Beanspruchungen im Betrieb stand. Zudem begünstigt die Bauform des Käfigs den ungehinderten Durchtritt von Schmierfett oder Schmieröl.
Das Lager verfügt im massiven Außenring über eine umlaufende Nut mit Schmierbohrungen. Über diese Konstruktion gelangt der Schmierstoff direkt zwischen Käfig und Nadeln in den Arbeitsbereich. Weil es sich um ein offenes Lager ohne Dichtungen handelt, müssen Schmierstoff und Gehäuseabdichtung aufeinander abgestimmt sein.
Das Produkt ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt und entspricht den Standardgenauigkeiten der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN und ABEC 1. Diese Einstufung bietet Rundlaufgenauigkeit für den allgemeinen Maschinenbau. Die wirksame Betriebsspiel-Einstellung hängt maßgeblich von den Fertigungstoleranzen des genutzten Wellenlaufbahndurchmessers ab.
Der spezifizierte Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behalten Ringe und Wälzkörper ihre Maßstabilität. Bei der Auswahl des Schmierstoffs müssen Anwender darauf achten, dass dessen thermische Eigenschaften diesen Bereich abdecken und die Viskosität erhalten bleibt.
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