NKE
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| 20 | 12,32 € | 110,92 € |
Das Nadellager (massiv) NA4824 von NKE Steyr bietet mit 120 mm Bohrung und Innenring eine hoch belastbare Loslagerlösung für kompakte radiale Bauräume.
Das Nadellager (massiv) NA4824 von NKE Steyr ist ein einreihiges Radial-Wälzlager mit Innenring für Wellendurchmesser von 120 mm. Durch die massiven Ringe und zylindrischen Nadelrollen nimmt diese Bauart hohe Radiallasten bei geringer Bauhöhe auf. Mit einem Außendurchmesser von 150 mm und einer Breite von 30 mm dient das Lager vorrangig als Loslager, das axiale Längenänderungen der Welle reibungsarm im Lagerinneren ausgleicht.
Dieses Lager kommt in Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen hohe radiale Kräfte auf engem Bauraum aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in Getriebestufen und kompakten Wellenführungen des allgemeinen Maschinenbaus. Da das Nadellager reine Radiallasten trägt, führt es die Welle nicht axial. Die Loslagerfunktion erlaubt axiale Verschiebungen zwischen Welle und Gehäuse, wodurch wärmebedingte Längenausdehnungen nicht zu Verspannungen in der Konstruktion führen.
Der Innenring fungiert als gehärtete Laufbahn. Dadurch muss die Welle selbst nicht einsatzgehärtet oder feinstbearbeitet sein. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand. Über die Umfangsnut mit Schmierbohrung im Außenring lässt sich Schmierstoff gezielt zuführen. Da es sich um ein offenes Lager handelt, empfiehlt sich eine externe Gehäuseabdichtung, um Schmierfett oder Schmieröl im Lagerraum zu halten.
Ein massiver Außen- und Innenring bildet zusammen mit dem einreihigen Nadelkranz eine tragfähige Einheit für hohe Radialkräfte. Bei Abmessungen von 120 mm Innen-, 150 mm Außendurchmesser und 30 mm Breite beansprucht es wenig radialen Bauraum. Ein Stahlblechkäfig führt die Nadeln, gefertigt nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Die Nut am Außenring verteilt den zugeführten Schmierstoff über den Umfang und leitet ihn über radiale Bohrungen direkt in das Innere des Lagers. Das erleichtert das Nachschmieren im Betrieb und unterstützt die kontinuierliche Schmierfilmversorgung der Nadelrollen und Laufbahnen.
Der gehärtete Innenring dient den Nadeln als maßgenaue Lauffläche. Er kommt zum Einsatz, wenn die Welle selbst aus fertigungstechnischen Gründen nicht gehärtet oder geschliffen werden kann. So entfällt eine aufwendige Nachbehandlung der Wellenoberfläche bei Konstruktion oder Reparatur.
Ausgelegt ist das Lager für Betriebstemperaturen von -20 °C bis +100 °C. Die Formstabilität der massiven Ringe und des Stahlblechkäfigs ist für diesen Bereich spezifiziert. Schmierstoffe sollten entsprechend gewählt werden, damit ihr Temperatureinsatzbereich mit diesem Betriebsfenster übereinstimmt.
Das Lager besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Eine externe Abdichtung am Gehäuse verhindert, dass Staub, Späne oder Feuchtigkeit in die Laufbahnen gelangen. Zudem trägt sie dazu bei, dass Schmieröl oder Schmierfett nicht unkontrolliert aus der Lagerstelle entweicht.
Normale Radiallagerluft kennzeichnet das standardmäßige Radialspiel zwischen Rollkörpern und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie ist für übliche Wellen- und Gehäusepassungen sowie moderate Betriebstemperaturen ausgelegt, sodass nach dem Fügen der Ringe ein funktionsgerechtes Betriebsspiel verbleibt.
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