NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 0,63 € | 12,09 € |
| 50 | 1,27 € | 11,45 € |
| 100 | 1,90 € | 10,82 € |
Das Nadellager (massiv) NA4901 von NKE Steyr bietet mit Innenring und den Maßen 12x24x14 mm eine kompakte Lösung für radiale Belastungen.
Das Nadellager (massiv) NA4901 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager mit spanend gefertigtem Außenring und separatem Innenring. Durch die schlanken Nadelrollen baut das Lager radial niedrig und nimmt hohe Radialkräfte auf engem Raum auf. Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtungen ermöglicht den direkten Schmierstoffzugang im Gehäuse. Dank des beiliegenden Innenrings benötigt die Welle keine gehärtete und geschliffene Lauffläche.
Dieses Lager eignet sich vorrangig für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum, in denen reine Radialkräfte wirken. Als typisches Loslager führt es die Welle nicht in axialer Richtung und gleicht Längsverschiebungen innerhalb des Lagers aus. Der Einsatz empfiehlt sich vor allem dann, wenn die Welle selbst nicht als gehärtete Laufbahn dient. Für Schmutzumgebungen ist eine externe Gehäuseabdichtung vorzusehen.
Der massive Innenring stellt die exakte Gegenlauffläche für den Nadelkranz bereit, wodurch Sie normale Wellenwerkstoffe ohne Oberflächenhärtung verwenden können. Über die Umfangsnut mit Schmierbohrung führen Sie Schmierstoff gezielt direkt in den Nadelkranz nach. Der Stahlblechkäfig hält die Nadeln auf Abstand. Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad vorgesehen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 12 mm am Innenring, einen Außendurchmesser von 24 mm am Außenring sowie eine Gesamtbreite von 14 mm. Durch diese kompakten Abmessungen beansprucht die Lagerstelle nur wenig radialen Bauraum, bietet jedoch dank der Linienberührung der Nadelrollen eine beachtliche radiale Tragfähigkeit.
Der Innenring bildet die gehärtete Lauffläche für die Nadeln. Bei vielen Nadellagern muss die Welle selbst gehärtet und feingeschliffen sein. Durch den mitgelieferten Innenring des NA4901 entfällt diese aufwendige Wellenbearbeitung, sodass Sie das Lager flexibel auf Standardwellen mit 12 mm Durchmesser montieren können.
Die Schmierung erfolgt über eine umlaufende Umfangsnut und Schmierbohrungen im Außenring. Durch diese Bohrungen gelangt Fett oder Schmieröl unmittelbar zwischen Käfig und Nadelrollen. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, erfordert der Einbauort eine externe Abdichtung sowie regelmäßige Schmierintervalle entsprechend den Betriebsbedingungen.
Für den Betrieb ist ein Bereich von -20 bis +100 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten die Wälzkörper, die Lagerringe und der geführte Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dieser ebenfalls für den vorgesehenen Temperaturbereich geeignet ist.
Das Nadellager wird mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Bei der Genauigkeit entspricht die Ausführung der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Standardgenauigkeit genügt den Anforderungen gängiger Einbaustellen und erleichtert die Montage in Gehäuse- und Wellensitze.
Im Lager kommt ein einreihiger Stahlblechkäfig zum Einsatz. Dieser führt die zylindrischen Nadeln exakt parallel zur Drehachse und verhindert eine gegenseitige Berührung der Wälzkörper. Der Käfig aus Stahlblech zeichnet sich durch hohe Festigkeit aus und ist für den angegebenen Temperaturbereich bis +100 Grad ausgelegt.
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