NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,76 € | 14,36 € |
| 25 | 1,52 € | 13,60 € |
| 50 | 2,27 € | 12,85 € |
Das Nadellager (massiv) RNA4906 von NKE Steyr bietet kompakte Radiallagerung bei 35x47x17 mm ohne Innenring für gehärtete Wellen.
Das einreihige Nadellager (massiv) RNA4906 von NKE Steyr nimmt hohe Radiallasten bei geringem radialem Bauraum auf. Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm sowie einer Breite von 17 mm eignet sich das Wälzlager für platzsparende Konstruktionen. Da diese massive Ausführung ohne eigenen Innenring gefertigt ist, laufen die Nadeln direkt auf der entsprechend bearbeiteten Welle.
Dieses offene Lager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo bei begrenztem Einbauraum hohe Radialkräfte übertragen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben oder an Wellenlagerungen, bei denen eine gehärtete und geschliffene Wellenlaufbahn vorhanden ist. Dank der offenen Bauform lässt sich das Lager problemlos in geschmierte Gehäusekreisläufe integrieren, um bei Drehzahlen eine stetige Versorgung mit Schmiermittel zu ermöglichen.
Da das Lager ohne Innenring ausgeführt ist, fungiert der Wellenzapfen direkt als Laufbahn für den Nadelkranz. Bei der Konstruktion ist darauf zu achten, dass die Welle gehärtet und feinstbearbeitet ausgeführt ist, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Eine integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrung am Außenring erleichtert die gezielte Nachschmierung im Gehäusesitz. Für den Betrieb gilt der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad mit normaler Radiallagerluft in Toleranzklasse P0.
Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Breite von 17 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Diese Dimensionen erlauben eine hohe radiale Tragfähigkeit bei minimalem radialem Querschnitt, wodurch Sie die Wellenlagerung auch in beengten Gehäusen platzsparend ausführen können.
Durch den Verzicht auf einen Innenring spart die Lagerung wertvollen radialen Bauraum und ermöglicht zugleich einen größeren, stabileren Wellendurchmesser. Die Nadeln laufen direkt auf dem Wellenzapfen, was allerdings eine gehärtete und geschliffene Wellenoberfläche voraussetzt. Diese Konstruktion reduziert das Gesamtgewicht der Baugruppe und verbessert die Wärmeableitung direkt über die Welle.
Der massive Außenring verfügt über eine Umfangsnut sowie Schmierbohrungen, über die Schmierstoff direkt in das Innere gelangt. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, muss die Abdichtung gegen Schmutz und Schmiermittelverlust über die Gehäusekonstruktion erfolgen. Das Lager kann sowohl mit Öl als auch mit Schmierfett betrieben werden.
Ein Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Wälzkörper parallel zur Achse und verhindert den direkten Kontakt der Nadeln untereinander. Dies vermindert die Reibung im Lager und reduziert die Wärmeentwicklung bei dynamischer Beanspruchung. Gleichzeitig trägt der Käfig zu einer gleichmäßigen Lastverteilung über die gesamte Nadelreihe bei radialer Krafteinwirkung bei.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad vorgesehen. Begrenzt wird dieser Bereich unter anderem durch die thermische Stabilität des Schmierstoffs sowie die Werkstoffeigenschaften von Außenring und Käfig. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass auch das gewählte Schmiermittel für die tatsächlichen Betriebstemperaturen der Anwendung geeignet ist.
Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1) definiert die Standardtoleranz für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit bei Wälzlagern. Sie entspricht den gängigen Industrieanforderungen für allgemeine Antriebstechnik und Maschinenbau. Für Standardanwendungen bietet diese Einstufung einen ausgewogenen Kompromiss aus Passgenauigkeit, Wirtschaftlichkeit und unkomplizierter Austauschbarkeit im Instandhaltungsfall.
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