INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 15,68 € | 297,96 € |
| 5 | 31,37 € | 282,27 € |
Kompaktes Nadellager (massiv) NA4924 -C3 von INA mit Innenring, 120x165x45 mm Maßen und erhöhter C3-Radiallagerluft für schwere Radiallasten.
Das Nadellager (massiv) NA4924 -C3 von INA verbindet eine geringe radiale Bauhöhe mit einer hohen Tragfähigkeit für Wellen mit 120 mm Durchmesser. Als einreihiges Wälzlager mit Innenring führt die massive Bauform auch unter anspruchsvollen Bedingungen zu stabiler Führung. Die Ausführung eignet sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen der radiale Bauraum begrenzt ist, gleichzeitig aber ausgeprägte Radialkräfte auftreten. Dank der offenen Bauform lässt sich das Bauteil flexibel in bestehende Schmiersysteme einbinden.
Maschinenbauer nutzen dieses massive Nadellager vor allem dort, wo reine Radialbelastungen bei beengtem radialem Einbauraum aufgenommen werden müssen. Durch die Ausführung mit Innenring benötigt die Welle keine gehärtete und geschliffene Lauffläche. Das Lager fungiert als Loslager und nimmt Längenänderungen der Welle ausgleichend auf. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Getriebe- und Maschinenbau bei Wellenführungen mit hohen Radialkräften.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft im Vergleich zur Normalluft hin. Dieser zusätzliche Spielraum gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen oder feste Passungen aus, ohne dass die Nadelrollen vorzeitig verspannen. Für einen dauerhaften Betrieb benötigt die offene Bauform bauseitigen Schutz vor Partikeln und Feuchtigkeit. Eine Schmiernut mit Bohrung am Außenring erleichtert die kontinuierliche Schmierstoffversorgung im Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius.
Mit einem Innendurchmesser von 120 mm am Innenring, einem Außendurchmesser von 165 mm und einer Breite von 45 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Es führt Wellen bei geringem radialem Platzbedarf und nutzt einen stabilen Stahlblechkäfig zur präzisen Führung der zylindrischen Nadelrollen.
Über eine integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrung am Außenring gelangt Schmierstoff direkt in das Lagerinnere. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtungen handelt, erfolgt die Abdichtung über das umgebende Gehäuse, um das Schmiermittel im Lagerraum zu halten.
Ein vergrößertes Radialspiel verhindert ein Klemmen der Nadelkörper, wenn Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Dies empfiehlt sich insbesondere bei Erwärmung der Welle im Betrieb oder bei festen Passungssitzen im Gehäuse, die das anfängliche Lagerspiel nach dem Einpressen verringern.
Der zugehörige Innenring dient den Nadeln als gehärtete Laufbahn. Dadurch muss die Welle selbst nicht speziell gehärtet oder feingeschliffen sein, was die Fertigung vereinfacht. Zudem lassen sich Innen- und Außenring bei der Montage separat montieren.
Ausgelegt ist das Wälzlager für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +100 Grad Celsius. Sowohl der Stahlblechkäfig als auch die massiven Lagerringe behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Die tatsächliche Temperaturobergrenze hängt im praktischen Einsatz maßgeblich von der Beständigkeit des gewählten Schmiermittels ab.
Als reines Radial-Nadellager nimmt dieses Bauteil ausschließlich radiale Kräfte auf. Es wirkt im System als Loslager und ermöglicht axiale Längenausdehnungen der Welle ohne innere Verspannungen. Zur Aufnahme von Axialkräften müssen Konstrukteure ein separates Axiallager oder eine geeignete Festlageranordnung vorsehen.
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