INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,38 € | 64,12 € |
| 30 | 6,76 € | 60,74 € |
Das Nadellager (massiv) NA4911 von INA nimmt bei kompakten Abmessungen von 55x80x25 mm hohe radiale Kräfte im Maschinenbau auf.
Beim Nadellager (massiv) NA4911 handelt es sich um ein radiales Wälzlager des Herstellers INA mit spanend gefertigten Ringen. Durch die schlanken Nadelrollen bietet das Lager eine hohe radiale Tragfähigkeit bei geringer radialer Bauhöhe. Konstrukteure nutzen diese Bauform, wenn der Einbauraum um die Welle begrenzt ist und reine Radialkräfte aufgenommen werden müssen. Das Lager ist mit einem Innenring ausgestattet und lässt sich in steife Lagerungsanordnungen integrieren.
Dieses einreihige Wälzlager eignet sich für Konstruktionen mit hohen radialen Belastungen, bei denen keine nennenswerten Axialkräfte auftreten. Als Loslager gleicht die Bauform axiale Verschiebungen der Welle direkt zwischen den Rollkörpern aus. Ein wesentlicher Vorteil liegt in der Unabhängigkeit von der Wellenoberfläche: Der Innenring stellt die gehärtete Laufbahn zur Verfügung, sodass die Welle selbst nicht gehärtet oder feingeschliffen sein muss.
Da das NA4911 als offenes Lager ohne integrierte Dichtungen gefertigt ist, erfolgt der Schutz vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit über die umgebende Gehäusekonstruktion. Über die Umfangsnut mit Schmierbohrung im Außenring lässt sich Schmierstoff direkt in das Innere der Wälzkörperreihe leiten. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Nadeln über den Einsatzbereich von -20 bis +100 Grad. Vor der Montage sollten alle Anschlussflächen gründlich gereinigt werden, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Die Bohrung des Innenrings misst 55 mm, der Außendurchmesser beträgt 80 mm und die Gesamtbreite liegt bei 25 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen die passgenaue Integration in Gehäusebohrungen und auf zylindrischen Wellen nach gängigen Konstruktionsvorgaben des Maschinenbaus.
Der Innenring stellt den Wälzkörpern eine gehärtete Laufbahn zur Verfügung. Wenn eine Welle ungehärtet oder nicht feinbearbeitet ist, lässt sich der Innenring separat aufpressen. Das vereinfacht die Wellenfertigung, da keine geschliffene Lauffläche auf dem Wellenzapfen erforderlich ist.
Über eine im Außenring integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung gelangt das Schmiermittel direkt in das Innere des Lagers. Da die Ausführung offen konstruiert ist, muss das Lager über das umgebende Gehäuse abgedichtet und regelmäßig mit Schmierfett oder Schmieröl versorgt werden.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser Spanne behalten der Stahlblechkäfig und die Lagerringe ihre Formstabilität. Das eingesetzte Schmiermittel sollte auf die jeweilige Betriebstemperatur der Lagerstelle abgestimmt sein, um Abrisse des Schmierfilms zu vermeiden.
Diese Kennzeichnung steht für die reguläre Standard-Toleranzklasse im industriellen Wälzlagerbau. Sie definiert die zulässigen Maß- und Laufgenauigkeiten des Lagers. Komponenten dieser Genauigkeitsklasse eignen sich für den Großteil aller allgemeinen Industrieanwendungen ohne gesteigerte Präzisionsvorgaben.
Der Käfig aus Stahlblech hält die einzelnen Nadelrollen auf konstantem Abstand zueinander und führt sie exakt in der Laufbahn. Das verhindert eine gegenseitige Berührung der Nadeln, senkt die innere Reibung und sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung über die gesamte Nadelreihe.
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