NKE
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| 30 | 7,24 € | 65,05 € |
Das einreihige Nadellager (massiv) NKI80/35 von NKE Steyr bietet mit Innenring und 80x110x35 mm Maßen hohe radiale Tragfähigkeit auf engem Bauraum.
Das Nadellager (massiv) NKI80/35 von NKE Steyr kombiniert einen massiven Außenring mit einem separat montierbaren Innenring. Die einreihige Konstruktion nimmt hohe radiale Kräfte auf und fungiert als Loslager. Durch die geringe radiale Bauhöhe bei 80 mm Wellendurchmesser ermöglicht die Einheit kompakte Gehäusekonstruktionen. Ein Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Nadeln bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +100 Grad.
Die massive Ausführung eignet sich für Lagerungsstellen, an denen hohe radiale Lasten auf engem radialem Bauraum wirken. Da der gehärtete Innenring bereits Teil des Lagers ist, muss die Welle selbst nicht als gehärtete und geschliffene Wälzkörperlaufbahn ausgeführt sein. Die Konstruktion erlaubt axiale Verschiebungen zwischen Welle und Gehäuse direkt im Lager, wodurch thermische Längenänderungen der Welle kompensiert werden können.
Der Außenring verfügt über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen, wodurch Schmierstoff direkt zwischen Käfig und Nadeln gelangt. Dies erleichtert die regelmäßige Nachschmierung während der Wartungsintervalle. Als offenes Lager ohne Dichtungen ausgeführt, ist eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit erforderlich. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und normaler Radiallagerluft ist auf standardisierte Passungen im Maschinenbau ausgelegt.
Ein massiver Außenring mit Bordführung und ein separater Innenring kennzeichnen diese Bauart. Mit den Abmessungen 80 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite nimmt das Lager hohe radiale Lasten auf geringem Raum auf. Der Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Nadeln und hält sie gleichmäßig auf Abstand.
Der beiliegende Innenring dient den Nadeln als geschliffene Gegenlaufbahn. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, die Welle eigens zu härten und feinzuschleifen. Konstruktionen lassen sich dadurch vereinfachen, da handelsübliche Wellen ohne zusätzliche thermische Randschichtbehandlung als Lagersitz verwendet werden können.
Über eine umlaufende Nut und Schmierbohrungen im massiven Außenring gelangt Schmierstoff direkt in das Lagerinnere. Da es sich um ein offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben handelt, richtet sich die Schmierstoffwahl nach den Umgebungsbedingungen sowie der bauseitig vorgesehenen Gehäuseabdichtung.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das herstellungsbedingte Radialspiel zwischen Nadeln und Laufbahnen vor dem Einbau. Nach dem Einpressen von Außen- und Innenring verringert sich dieses Spiel durch die Passungsüberdeckung auf das für den Betrieb vorgesehene Maß.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +100 Grad ausgelegt. Dieser Rahmen ergibt sich aus den Werkstoffen der Ringe und des Stahlblechkäfigs. Bei der Auslegung ist zu beachten, dass auch das eingesetzte Schmiermittel für diesen thermischen Bereich geeignet sein muss.
NKE AUSTRIA GmbH
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