NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,36 € | 6,76 € |
| 50 | 0,71 € | 6,41 € |
| 100 | 1,07 € | 6,05 € |
Das einreihige Nadellager (massiv) NK8/16 von NTN spart radialen Bauraum bei 8 mm Bohrungsdurchmesser, 15 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite.
Das Nadellager (massiv) NK8/16 von NTN kombiniert eine geringe radiale Bauhöhe mit hoher radialer Belastbarkeit. Die Bauart verzichtet auf einen eigenen Innenring, sodass die Nadeln direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle abrollen. Diese offene Ausführung mit Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Drehbewegungen in beiden Richtungen. Wenn Sie dieses Wälzlager kaufen, erhalten Sie eine platzsparende Lösung für mechanische Konstruktionen, die auf engem Raum Radialkräfte aufnehmen müssen.
Dieses Lager findet überall dort Verwendung, wo kompakte Gehäuseabmessungen mit hohen Radiallasten zusammentreffen. Typische Einsatzfelder umfassen Wellenlagerungen mit begrenztem radialem Bauraum im Maschinenbau. Da das Lager als Loslager fungiert, nimmt es ausschließlich Radialkräfte auf und führt die Welle nicht in axialer Richtung. Die offene Konstruktion ermöglicht eine direkte Schmierung über den Schmierstoffraum der Umgebungskonstruktion. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad deckt es gängige Betriebsbedingungen in Industrieumgebungen ab.
Bei der Ausführung ohne Innenring bildet die Welle selbst die Laufbahn der Nadeln. Aus diesem Grund muss die Wellenoberfläche gehärtet und feinstbearbeitet sein, um vorzeitigem Verschleiß vorzubeugen. Prüfen Sie vor dem Einbau die Maßhaltigkeit des Wellendurchmessers von 8 mm sowie die Gehäusebohrung für den Außendurchmesser von 15 mm. Weil das Lager ohne Schmierbohrungen im Außenring ausgeführt ist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr von der Stirnseite her. Zudem verlangt die offene Bauform externe Dichtelemente im Gehäuse, um das Eindringen von Schmutz zu verhindern.
Mit 8 mm Bohrungsdurchmesser, 15 mm Außendurchmesser und 16 mm Gesamtbreite ist dieses Wälzlager kompakt dimensioniert. Da die Nadeln direkt auf der Welle laufen, entspricht der Hüllkreisdurchmesser der Nadeln dem Wellendurchmesser von 8 mm. Die Außenmaße bestimmen die erforderliche Gehäusepassung.
Weil kein separater Innenring vorhanden ist, dient der Wellenzapfen direkt als Laufbahn für die Nadeln. Die Welle benötigt daher eine gehärtete und geschliffene Oberfläche, um den Belastungen standzuhalten. Diese Bauweise spart radialen Einbauraum ein und erlaubt vergleichsweise steife Wellendurchmesser bei vorgegebenem Außendurchmesser des Lagers.
Gefertigt ist diese Ausführung in der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 und mit normaler Radiallagerluft. Das radiale Lagerspiel stellt sich nach dem Einpressen in die Gehäusebohrung und dem Fügen auf der Welle ein. Maßgebend für das resultierende Betriebsspiel sind die Toleranzen beider Gegenstücke.
Der Außenring verfügt über keine eigene Schmierbohrung oder Schmiernut. Das Schmiermittel, wahlweise Fett oder Öl, muss deshalb axial über die offenen Stirnseiten in den Nadelkranz eingebracht werden. Bei Ölumlaufschmierungen oder Fettfüllungen im Gehäuse sorgt diese offene Konstruktion für einen ungehinderten Schmierstoffaustausch.
Ausgelegt ist das Lager für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Sowohl die Wälzkörper als auch der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Bei der Wahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dessen thermische Belastbarkeit diesem Einsatzbereich entspricht.
Der Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Nadeln auf gleichmäßigem Abstand zueinander und verhindert ein Verkanten der Rollkörper während der Drehbewegung. Er zeichnet sich durch geringes Gewicht sowie Formstabilität aus. Durch die Führung der Nadeln wird eine gleichmäßige Lastverteilung im Wälzkörperkranz unterstützt.