NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,50 € | 123,41 € |
| 20 | 12,99 € | 116,92 € |
Das Nadellager (massiv) RNA4922 von NTN Nadellager bietet mit 125 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite eine kompakte, hochbelastbare Radiallagerung.
Das Nadellager (massiv) RNA4922 ist ein offenes, einreihiges Wälzlager für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum. Da dieses Lager ohne Innenring ausgeführt ist, laufen die Nadelrollen direkt auf einer gehärteten Welle. Diese Bauform ermöglicht besonders steife Wellenkonstruktionen mit großem Wellendurchmesser. Für eine gezielte Schmierstoffzufuhr im laufenden Betrieb verfügt der massive Außenring über eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und erlaubt Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad.
Dieses Lager nimmt vorrangig hohe radiale Lasten bei sehr geringer radialer Bauhöhe auf. Typische Einsatzfelder finden sich im Maschinen- und Getriebebau bei Lagerungen, bei denen die Welle als gehärtete Laufbahn dient. Als Loslager gleicht das Wälzlager thermische Längenänderungen der Welle aus, übernimmt jedoch keine axialen Führungskräfte.
Bei der Montage ohne Innenring fungiert die Welle unmittelbar als Gegenlaufbahn für die Nadelrollen. Hierbei ist der Lagersitz auf der Welle gehärtet und feinstbearbeitet auszuführen, um Verschleiß zu vermeiden. Die Ausführung mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 erleichtert die exakte Auslegung im Zusammenspiel mit dem umgebenden Maschinengehäuse.
Das Lager besitzt einen Hüllkreisdurchmesser von 125 mm unter den Rollen, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Breite von 40 mm. Aufgrund der Ausführung ohne Innenring entspricht das Bohrungsmaß dem Durchmesser der Welle, auf der die Nadelrollen abwälzen. Diese Abmessungen schaffen eine sehr schlanke Bauhöhe bei hoher radialer Belastbarkeit.
Der Verzicht auf einen Innenring spart wertvollen radialen Bauraum und ermöglicht einen größeren Wellendurchmesser bei gegebener Gehäusebohrung. Dadurch erhöht sich die Steifigkeit der gesamten Wellenkonstruktion. Voraussetzung hierfür ist eine gehärtete und feinstbearbeitete Lauffläche direkt auf der Welle, die den Nadelrollen als unmittelbare Laufbahn dient.
Für die Schmierstoffversorgung ist der Außenring mit einer Umfangsnut und Schmierbohrungen versehen. Über diese Öffnungen lässt sich Schmierstoff direkt in das Innere des Lagers einbringen. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, erfordert der Betrieb externe Gehäusedichtungen, um das Lager vor Verunreinigungen zu schützen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Ermöglicht wird diese Temperaturspanne durch den widerstandsfähigen Stahlblechkäfig und den massiven Außenring. Maßgeblich für die tatsächliche Einsatzgrenze im laufenden Betrieb ist neben der Umgebungstemperatur auch die thermische Beständigkeit des verwendeten Schmierstoffs sowie der externen Dichtungselemente.
Die normale Radiallagerluft kennzeichnet das vorgesehene Radialspiel unter Standardbedingungen. Sie trägt dazu bei, dass sich die Wälzkörper bei üblichen Passungen und Betriebstemperaturen frei bewegen können, ohne zu klemmen. Bei Lagern ohne Innenring wird das tatsächliche Betriebsspiel maßgeblich durch die Passung und den Durchmesser des bearbeiteten Wellensitzes bestimmt.
Das Bauteil ist in der Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Standard-Genauigkeit bietet eine verlässliche Maßhaltigkeit und Rundlaufpräzision für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Sie unterstützt einen reibungslosen Austausch bei Instandhaltungsarbeiten und harmoniert mit gängigen Gehäusetoleranzen im Maschinenbau.