INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 4,96 € | 94,31 € |
| 30 | 9,92 € | 89,35 € |
Das Nadellager (massiv) RNA4915 von INA (85x105x30 mm) bietet eine hochbelastbare, radial kompakte Lagerung direkt auf der gehärteten Welle ohne eigenen Innenring.
Das Nadellager (massiv) RNA4915 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager ohne Innenring mit einem Außendurchmesser von 105 mm und einer Breite von 30 mm. Die Wälzkörper laufen bei einem Hüllkreisdurchmesser von 85 mm unmittelbar auf der Welle. Diese massive Bauform verbindet eine geringe radiale Bauhöhe mit einer hohen radialen Tragfähigkeit. Durch die offene Konstruktion und den stabilen Stahlblechkäfig bleibt das Lager auch bei anspruchsvollen Drehzahlen führungsgenau.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vor allem dort, wo der Bauraum in radialer Richtung begrenzt ist, aber hohe Radialkräfte wirken. Typische Einsatzorte finden sich in Getriebekonstruktionen sowie industriellen Antriebssträngen. Da das Lager keine axialen Führungskräfte aufnimmt, dient es als Loslager. Durch die integrierte Umfangsnut mit Schmierbohrung lässt sich Schmierstoff von außen in die Laufbahn leiten, was die Nachschmierung erleichtert.
Weil das Nadellager (massiv) RNA4915 ohne Innenring ausgeführt ist, fungiert die Welle selbst als Laufbahn für die Nadeln. Für den Betrieb ist erforderlich, dass der entsprechende Wellenzapfen gehärtet und feinstbearbeitet ist. Nur so lassen sich die vorgesehene Lebensdauer und Tragwirkung erzielen. Zudem entspricht das Lager der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) mit normaler Radiallagerluft. Das offene Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad ab und verlangt eine Gehäuseabdichtung gegen Verschmutzungen.
Mit einem Außendurchmesser von 105 mm und einer Breite von 30 mm weist das Lager einen Hüllkreisdurchmesser von 85 mm auf. Da die Wälzkörper direkt auf der Welle abrollen, bestimmt dieser Durchmesser das erforderliche Nennmaß des bearbeiteten Wellenzapfens.
Der Verzicht auf einen Innenring spart radialen Bauraum ein und ermöglicht größere Wellendurchmesser bei gleichem Gehäusebauraum. Die Welle übernimmt dabei die Funktion des Innenrings und muss gehärtet sowie geschliffen sein, um den Wälzkörpern als direkte Lauffläche zu dienen.
Über eine am massiven Außenring angebrachte Umfangsnut mit Schmierbohrungen gelangt frisches Schmiermittel direkt in den Nadelkranz. Das erleichtert die Zufuhr von Schmieröl oder Schmierfett von außen durch das Gehäuse, ohne dass die gesamte Baugruppe zerlegt werden muss.
Der zulässige Betriebsbereich für diese Ausführung reicht von -20 bis +100 Grad. Begrenzende Faktoren für diesen Temperaturbereich sind in erster Linie die Werkstoffstabilität der Lagerkomponenten aus Wälzlagerstahl sowie das jeweils eingesetzte Schmiermittel.
Die Fertigung erfolgt in der Normaltoleranz P0/PN, was der Einstufung ABEC 1 entspricht, kombiniert mit normaler Radiallagerluft. Diese Ausführung eignet sich für allgemeine Industrieanwendungen mit standardmäßigen Anforderungen an Rundlauf und Passung.
INA führt dieses einreihige Lager mit einem formstabilen Stahlblechkäfig aus. Dieser Käfig führt die zylindrischen Nadeln präzise entlang der Laufbahn und hält sie auf konstantem Abstand zueinander. Dies sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung und verhindert den direkten Kontakt benachbarter Wälzkörper.
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